Fußball: Baris Akbay ist "angekommen"

Fußball : Baris Akbay ist "angekommen"

Eine Platzsperre hat auch ihre guten Seiten. Trainer Thorsten Schikofsky reagierte jedenfalls äußerst gelassen darauf, dass das Training der Landesliga-Fußballer am Donnerstag und auch am Freitag nicht auf dem abgesperrten Rasen am Klingerhuf stattfinden durfte.

"Mal sehen, vielleicht spielen wir dann ja auch morgen auf Asche", sagt der Trainer. "Für uns wäre das kein Problem", sieht Schikofsky sein Team sogar im Vorteil gegenüber dem morgigen Gegner. "Viktoria Goch ist ein technisch versiertes Team, das seine Qualitäten auf einem fein geschnittenen Rasen sicherlich besser ausspielen kann als auf dem Aschenuntergrund. Das könnte schon ein kleines Plus für uns sein", glaubt Neukirchens Trainer.

Jüngste Leistungen machen Mut

Und ein Tabellenzwölfter wird jede Unterstützung gegen ein Team, das vor zwei Wochen noch an der Spitze der Liga zu finden war, natürlich gerne annehmen. Selbst wenn die Neukirchener Aktien vor dem Spiel gegen die Viktoria längst nicht in den Keller abgestürzt sind. "Der Sieg gegen Grieth und auch die Leistung aus dem Spiel beim GSV Moers machen Mut", zeigt sich Schikofsky mit den Auftritten seiner Auswahl in den vergangenen Wochen zufrieden.

Dass Baris Akbay in diesen Begegnungen im Team "angekommen" ist hat der Trainer nicht übersehen. "Gegen Grieth hat er als Zehner gespielt, gegen den GSV war es der defensive Part im Mittelfeld. Baris hat beide Aufgaben sehr gut gelöst", freut sich Schikofsky, der Akbay erst Mitte August an den Klingerhuf holte. Änderungen in der Mannschaft bieten sich in der Defensive des SVN an, die bei beiden Gegentoren des vergangenen Sonntags schlecht aussah. "Goch lebt von seinen starken Außenspielern", sieht Schikofsky Grund zu reagieren.

Lorenzo Colazzo, zuletzt nur ins Neukirchener Team eingewechselt, steht beim Trainer hoch im Kurs. Björn Oster, nach überstandener Grippe, und auch der lange verletzte Tim Habura sind wieder im Training, während Arne Beckers Rückenprobleme vermutlich auch in den kommenden Wochen noch keinen schmerzfreien Einsatz zulassen werden.

(dk)
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