Am Sonntag hat Fußball-Landeligist Fichte Lintfort im Landesliga-Derby den SV Sonsbeck zu Gast.

Fußball : Teams wollen zurück in die Erfolgsspur

Am Sonntag hat Fußball-Landesligist Fichte Lintfort im Landesliga-Derby den SV Sonsbeck zu Gast. Beide Mannschaften wollen nach deutlichen Niederlagen wieder punkten.

Zurück in die Erfolgsspur möchten der TuS Fichte Lintfort (12. Platz, 7:10 Tore, 9 Punkte) und der SV Sonsbeck (3., 13:7, 16), die am Sonntag um 15.15 Uhr in der Fußball-Landesliga aufeinandertreffen. Denn beide Mannschaften mussten am vergangenen Wochenende deutliche Niederlagen einstecken.

Unerwartet kam dabei die 0:3-Niederlage des bis dato Tabellenzweiten SV Sonsbeck gegen den GSV Moers.  „Wir müssen da anknüpfen, wo wir vor dem Spiel gegen den GSV waren und dann hoffe ich, dass wir die Niederlage ausmerzen können“, sagt daher SVS-Trainer Thomas von Kuczkowski, der aber erfreut festhält: „Ich habe im Training überhaupt keine Verunsicherung gespürt. Eine Niederlage kommt eben immer mal vor.“

Dennoch muss eine deutliche Steigerung her. „Ganz klar müssen die Körperspannung, die Aggressivität und die Laufbereitschaft besser werden, denn das hatte bei uns gegen den GSV in der zweiten Halbzeit nicht mehr so viel mit Landesliga-Fußball zu tun“, findet von Kuczkowski klare Worte und fügt noch an: „Gegen Fichte gibt es für uns ohne die richtige Spannung nichts zu gewinnen.“

Über den Gegner sagt der Sonsbecker Trainer: „Fichte ist mit einem riesigen Vorsprung aufgestiegen und hat auch schon bewiesen, dass sie auch in der Landesliga bestehen können.“ Zum Spiel sagt von Kuczkowski: „Es wird erst einmal ein Duell auf Augenhöhe, bis wir vielleicht unsere fußballerische Überlegenheit ins Spiel bringen können.“ Auf Sonsbecker Seite droht dabei einzig Niklas Maas krankheitsbedingt auszufallen. Entscheiden wird sich das aber erst im Laufe des Wochenendes. Ansonsten ist der SVS komplett.

Auch bei Fichte sieht es personell relativ gut aus. Während Florian Ortstadt noch im Urlaub ist, kommt Shawn Rume erst kurz vor dem Spiel aus dem Übersee-Urlaub zurück, so dass beide keine Option sind. Leslie Rume ist wie Sonsbecks Maas noch krank und noch fraglich. Die Lintforter verloren zuletzt auch mit 0:3. Dabei war die Leistung beim PSV Wesel-Lackhausen über weite Strecken in Ordnung.

„Wir haben 70 Minuten lang gut gespielt und dann den Faden verloren“, blickt Trainer Sven Schützek zurück. Als Aufsteiger liegt sein Team mit bisher neun Punkten noch durchaus im Soll.

Dass Mitaufsteiger GSV Moers zuletzt 3:0 in Sonsbeck gewann fand Schützek „völlig überraschend“ und das zeigt für ihn: „Das ist eine völlig verrückte Liga, in der keine Mannschaft auszurechnen ist.“

Den Gast von morgen stuft der Lintforter Trainer aber auf jeden Fall als eines der absoluten Top-Teams ein: „Sonsbeck ist ein Aufstiegsfavorit mit einem durchweg gut besetzten Kader. Es wird ein hartes Stück Arbeit.“

Die Messlatte für Schützeks Team legt der Coach letztlich beim 3:0 gegen Scherpenberg im letzten Heimspiel vor gut zwei Wochen an. „Wir brauchen einen ähnlich guten Tag wie gegen Scherpenberg“, so Schützek und ist sich aber auch sicher: „Da hatten wir auch das Quäntchen Glück auf unserer Seite und das braucht man auch.“

Die Devise für Sonsbeck lautet daher: „Wir müssen arbeiten und das Glück erzwingen.“