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Lokalsport: Adler reisen zum Tabellenführer CV Mitteldeutschland

Lokalsport : Adler reisen zum Tabellenführer CV Mitteldeutschland

Vor einem ganz schweren Spiel stehen am Samstagabend um 19.30 Uhr die Volleyballer des Moerser SC in der 2. Bundesliga Nord. Für die "Adler" steht der schwere Gang in die Jahrhunderthalle in Bad Spergau zum Tabellenführer CV Mitteldeutschland auf dem Programm. Die "Mitteldeutschen" stehen aktuell auf Platz eins der Tabelle - punktgleich mit dem VCO Berlin, aber auch mit drei Spielen weniger.

Der CV Mitteldeutschland absolut Aufstiegskandidat Nummer eins, zumal die Berliner außer Wertung mitspielen. Das entspricht auch der Vorgabe vor der Saison. Cheftrainer Mircea Dudas hatte als Ziel ausgegeben: "Der Klub soll sich wie im Vorjahr die Meisterschaft sichern und dann nach zwei Jahren Abstinenz wieder in die erste Bundesliga aufsteigen." Nach der letzten Saison hatten sich die Mitteldeutschen schon einmal das Anrecht auf einen sportlichen Aufstieg in die 1. Bundesliga gesichert, aber aus finanziellen Gründen den Aufstieg nicht realisiert. Auch in diesem Jahr halten sich die Gerüchte, dass es den Mitteldeutschen bislang nicht gelungen sei, eine solide Finanzierung für die 1. Liga auf die Beine zu stellen. Immerhin trainiert das CV-Team schon jetzt mehr oder weniger unter professionellen Bedingungen auf Erstliga-Niveau. Bis zu zehn Einheiten pro Woche sind angesagt. Von dem stabilen Mannschaftsgefüge und vom Können einzelner Spieler konnten sich die MSC-Fans im Hinspiel im Enni-Sportpark überzeugen. Der Spitzenreiter hat bislang elf Siege eingefahren, die "Adler" verbuchen bisher sieben Siege.

So wird es in der Jahrhunderthalle in Spergau zu einem echten Härtetest kommen. Dem MSC ist die "Örtlichkeit"aus langen Jahren in der Bundesliga bekannt. Moritz Müller, Lukas Schattenberg und Oskar Klingner kennen die Halle. Zwei Jahre nach dem Rückzug der "Adler" aus dem deutschen Oberhaus traten aber auch die Mitteldeutschen den Weg nach unten an - wollen es nun aber wieder wissen.

MSC-Coach Martin Schattenberg macht sich keine Illusionen über die Perspektiven in Bad Spergau: "Die Unterschiede sind sehr deutlich, aber wir haben den Mitteldeutschen in der Hinrunde immerhin einen Satz abgeknöpft."

(woja)