Volleyball: Adler bereits in guter Frühform

Volleyball : Adler bereits in guter Frühform

Volleyball: Der Zweitligist setzt sich bei zehn Anwärtern in Ibbenbüren durch. MSC-Trainer Hendrik Rieskamp sieht noch „Luft nach oben“, zieht aber ein Gesamtfazit mit vielen positiven Aspekten.

Zwei Wochen vor dem Start in die neue Volleyball-Zweitliga-Saison hat sich der Moerser SC einem Härtetest unterzogen – und ihn mit Bravour bestanden. Die Mannschaft um MSC-Trainer Hendrik Rieskamp holte sich in Ibbenbüren beim Kampf um den Tebu-Cup bei insgesamt zehn Anwärtern den Sieg.

Zwar war für Rieskamp die Platzierung „nicht ganz so wichtig“, der Trainer wollte viel testen und ausprobieren, aber gerne angenommen hat er den Erfolg dann doch. Gespielt wurden jeweils nur über zwei Durchgänge pro Partie..

Gegen den Drittligisten Post Telekom Bielefeld ging es los. Einem klaren 25:9 im ersten Satz folgte ein knapper 26:24-Erfolg für den MSC. Auch gegen Universität Enschede gab es mit 25:17 und 25:11 zwei klare Satzerfolge.

Gegen den Gastgeber Tebu Volleys wurde es allerdings enger. Einem 25:18 folgte beim 15:25 der erste Satzverlust. Die „Adler“ aus Moers hatten Konzentrationsschwächen. Doch in der vierten Partie wartete Ligakonkurrent TV Baden – allerdings nicht vollzählig. Schließlich setzte sich der MSC zweimal mit 25:22 durch und traf im Spiel um den Turniersieg nun erneut auf die Gastgeber aus dem Tecklenburger Land. Und die wollten ihren Cup gerne zu Hause halten. Doch daraus wurde nichts.

Der Moerser SC setzte sich im ersten Satz mit 25:17 durch und hatte damit dank des besseren Ballverhältnisses den Turniersieg unter Dach und Fach – trotz des erneuten Satzverlustes beim 22:25 im letzten Durchgang.

Trainer Hendrik Rieskamp war am Ende überweigend zufrieden, sah „aber noch Luft nach oben“ und konnte seine Schlüsse ziehen: „Wir haben eine Mannschaft mit vielen Wechseloptionen, das Team ist geschlossen aufgetreten, die Stimmung war gut. Die starken Phasen, die wir hatten, müssen wir jedoch länger durchhalten.“

MSC: Jonas Hoppe, Tom Weber, Chris Carter, Markus Köppke, Andreas Tins, Oskar Klingner, David Seybering, Nenad Nikolic, Niklas Mülders, André Illmer, Lukas Schattenberg, Oliver Staab.