Abstiegskampf: Meerfelder Spieler müssen sich umstellen

Halbserien-Bilanz : Abstiegskampf: FCM-Spieler müssen sich umstellen

Die Bezirksliga-Fußballer von Trainer Thomas Geist überwintern auf einem Abstiegsplatz. Neue Spieler sollen her.

Der FC Meerfeld findet sich in der Fußball-Bezirksliga im Abstiegskampf wieder. Maßgeblich führt Trainer Thomas Geist dafür die vielen personellen Ausfälle in der Hinrunde als Grund an. Die Aufgabe Klassenerhalt geht er dennoch optimistisch an.

„Durchwachsen“, bringt Thomas Geist es beim Halbjahresfazit mit einem Wort auf den Punkt. 17 Zähler aus 17 Spielen stehen zu Buche. Das bedeutet Rang 15 – Relegationsplatz. Zwei Nachholspiele stehen allerdings noch aus – das erste gegen den SV Walbeck steigt bereits am 2. Februar. In die Rückrunde möchte der FCM ähnlich gut starten wie im Sommer. Aus den ersten drei Spielen wurden da zwei Siege und insgesamt sieben Punkte geholt. Danach ging es jedoch bergab. Zwei Siege lautete nämlich auch die Ausbeute aus den nächsten 14 Partien.

In dieser Phase machten vor allem personelle Sorgen dem FCM zu schaffen. „Wir mussten teilweise auf sieben, acht Spieler verzichten“, blickt Trainer Geist zu und erklärt: „Da waren Verletzungen, Urlaub und Rote Karten dabei.“ In der Folge konnte Meerfeld nicht an die guten Leistungen der vorherigen drei Spielzeiten in der Bezirksliga anknüpfen. Geist sagt klar: „Wir hatten eine Phase, in der wir nicht konkurrenzfähig waren.“

Woche um Woche war die Ausfallliste lang, gepunktet wurde kaum. „Da haben wir viele Spiele verloren. Das hat uns in eine schwierige Tabellensituation gebracht“, sagt Geist, der sich mit seiner Mannschaft dann nicht mehr aus dem Tabellenkeller herausarbeiten konnte. Doch er betont auch: „Wir wissen, wenn wir mit voller Kapelle spielen, dann werden wir unsere Punkte holen.“

Da diese Punkte aber noch nicht auf dem Konto sind, gibt es für das zweite Halbjahr nur ein klares Ziel. „Wir spielen gegen den Abstieg“, sagt der erfahrene Meerfelder Trainer und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. „Das ist für diese Mannschaft neu und für viele unserer Spieler völlig ungewohnt“, weiß Geist allerdings auch und konnte durchaus beobachten, wie im ersten halben Jahr manch einer seine Schützlinge mit der neuen Situation arg zu kämpfen hatte.

Nicht nur deshalb legen die Meerfelder im neuen Jahr gleich früh los. Der Trainingsstart ist für den 3. Januar angesetzt. „Wir haben keine Zeit zu verschwenden“, begründet Geist und verweist eben auf die beiden Nachholspiele. „Es geht ja für uns schon früher los als für die meisten anderen, also haben wir auch eine Woche weniger Vorbereitung“, so Geist.

Ob neben ausreichend Arbeit auf den Trainingsplatz auch in personeller Hinsicht nochmal nachgelegt wird, bleibt abzuwarten. „Ich könnte mir gut vorstellen, noch einen oder zwei Spieler dazu zu holen“, betont Geist, weiß aber auch: „Im Winter ist das nicht so einfach und nicht so günstig. Wenn sich eine Möglichkeit ergibt, werden wir darüber nachdenken.“ Eines streicht der Trainer unmissverständlich heraus: „Ich bin überzeugt, dass wir auch ohne Neuzugänge die Klasse halten. Wir wissen, was wir können. Das müssen wir in der Rückrunde abrufen.“