A-Junioren-Leistungsklassel: 3:7 der JSG Veen/Alpen gegen Xanten

Fussball : 3:7 der JSG: Da kann Lutter den Abpfiff kaum erwarten

Juniorenfussball: Die A-Junioren aus Veen und Alpen kassieren eine deftige Niederlage gegen den TuS Xanten. Für den Trainer war’s eine „Katastrophe“.

Zehn Tore, allerdings ungleich verteilt, fielen im Derby zwischen Veen/Alpen und Xanten.

A-Jugend-Leistungsklasse: JSG Veen/Alpen – TuS Xanten 3:7 (0:2). JSG-Coach Simon Lutter fand sehr deutliche Worte über die Leistung: „Das war eine Katastrophe. In den letzten 10 Jahren habe ich keinen Abpfiff so sehr herbeigesehnt.“ TuS-Übungsleiter Frank Ingendahl hatte schon vor dem Anpfiff ein gutes Gefühl. „Das war ein richtig gutes Spiel von uns. Wir haben ordentlich Alarm gemacht und endlich die Tore geschossen, die wir in der Hinrunde immer wieder vergeben haben.“ Der Schiedsrichter musste insgesamt dreimal auf den Punkt zeigen. Sowohl JSG-Kicker Jan Büren als auch die Gäste-Akteure Joris Ofterdinger und Niklas Binn verwandelten ihre berechtigten Strafstöße. Für den Gastgeber netzten zudem Marc Fröhlich und Luigi Lo Curto. Beim Sieger trafen Niklas Bücken, Norwin Meyer, Mats Wardemann, David Epp und erneut Binn. Ingendahl resümiert: „Es wächst etwas zusammen“.

VfB Homberg – JSG Sonsbeck/Kapellen 2:0 (1:0). Zwei individuelle Fehler sorgten bei der JSG für einen kleinen Dämpfer im Kampf um den Titel. Trainer Torsten Weist hatte die Gegentreffer nach dem Schlusspfiff noch vor Augen: „Beim 1:0 in der 8.Minute haben wir nicht richtig nachgesetzt. Beim 2:0 passiert uns dann ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung“. Die Niederlage sei unglücklich. „Wir hatten geschätzte 75 Prozent Ballbesitz“ bemerkte Weist. Die größte Chance von Marlon Mertens wurde vom generischen Keeper pariert.

B-Jugend-Leistungsklasse: JSG Sonsbeck/Kapellen – TuS Xanten 4:3 (2:0). In einem intensiven Duell besaß die JSG den längeren Atem. Nach einer gelungenen ersten Halbzeit mit den Treffern von Tim Reuters und Sven Lehmkuhl war es ein eigener Fehler, der die Domstädter zurück ins Spiel brachte. „Von dort an haben wir zu viele Zweikämpfe verloren“ resümierte JSG-Trainer Robin Schoofs. Die Domstädter nutzten diese Chance gnadenlos aus und egalisierten den Rückstand innerhalb weniger Minuten. Erst die zweite Reuters-Bude in der Nachspielzeit brachte der Heimelf doch noch einen knappen Dreier ein.

TV Asberg – SV Budberg 1:10 (0:6). Die Defensive des TVA wird SVB-Stürmer Ole Egging wohl noch etwas länger im Gedächtnis bleiben. Mit fünf Toren ballerte der Gäste-Kicker seine Mannschaft fast im Alleingang in Führung. Florian Hentschel legte kurz vor der Pause nach. Im zweiten Durchgang wurde der Sieg verwaltet. Da schadete es auch nicht, dass Moritz Paul mit seinem Elfmeter an Felix Oberberg scheiterte. Felix Weyhofen, Kaan Gündogdu, erneut Hentschel sowie Paul legten zur Sicherheit aber nach. Das Ehrentor des Heimteams von Louis Logaric blieb ohne Wirkung.

C-Jugend: SV Menzelen – TV Kapellen 0:1 (0:1). Der Treffer des Tages fiel bereits nach zehn Zeigerumdrehungen. Es war allerdings nicht der Gastgeber, welcher sich freuen durfte. Vielmehr wurde es für den SVM zu einer zähen Partie ohne ein erfolgreiches Ende.

OSC Rheinhausen II – JSG Alpen/Veen 5:1 (3:1). Wir konnten leider nicht an die Leistung der letzten Woche anknüpfen“ brachte es JSG-Übungsleiter Stefan Funke auf den Punkt. „Es lag alleine an uns, der Gegner war nicht stärker“ fügt er an. Lediglich eine Offensivaktion funktionierte. Nach einer halben Stunde erzielte David Höptner das 1:3.

VfL Repelen – SV Budberg 0:4 (0:1). Zu Beginn tat sich der Gast schwer. Übungsleiter Frank Pomrehn: „Der Gegner hat sich hinten reingestellt. Das Freistoßtor von Luiz Hilsenberg tat uns dann natürlich gut. Zudem war die Umstellung auf zwei Stürmer wichtig für die Offensive“. Oliver Nowak (2) und Jonathan Bähner hatten so mehr Freiräume und nutzte diese mit ihren Toren.

Niederrhein-Spielrunde, D-Jugend: FSV Duisburg – SV Budberg 3:0 (2:0). Am sechsten Spieltag der Niederrhein-Spielrunde wurde den Gästen der erste Durchgang zum Verhängnis. Mit der körperlichen Präsenz des FSV konnte man zu Beginn einfach nicht mithalten. Das musste auch Trainer Nils Ahrens neidlos anerkennen: „Gegen so eine groß gewachsene Mannschaft hatten wir schon ziemliche Probleme“. Dass der Kontrahent gleich mit der ersten Aktion in Führung ging, wiegt dann natürlich doppelt schwer. In der 18. Minute fiel dann das zweite Gegentor. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel für eine längere Zeit unterbrochen, da sich ein Heim-Akteur an der Schulter verletzte. Der dritte Tagestreffer besiegelte die Niederlage.

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