Volleyball: 3:0: Ein Auftakt nach Maß für den MSC

Volleyball : 3:0: Ein Auftakt nach Maß für den MSC

Mit einem klaren 3:0 gegen die DJK Delbrück ist der erste Schritt in Richtung 1. Bundesliga für den Moerser SC getan.

Das war ein Saison-Auftakt nach Maß. Auch wenn im dritten Satz der Computer knapp zehn Minuten nicht mehr mitspielen wollte, ließen sich die Zweitliga-Volleyballer vom Moerser SC gegen die DJK Delbrück nicht irritieren. Mit 3:0 (25:15, 25:19, 25:10) setzte sich das Team von Trainer Martin Schattenberg vor rund 200 Besuchern in 74 Minuten äußerst deutlich durch.

Mit drei Neuzugängen startete der MSC-Coach. Sebastian Schnorr und Oliver Staab unterstützten die etablierten Kräfte Lukas Schattenberg, Jonas Hoppe, David Seybering und Andreas Tins, neu-Libero Christian Gosmann komplettierte die Startaufstellung.

Die Moerser „Adler“ begannen in den ersten paar Minuten etwas nervös. Über 2:2 zogen die Gastgeber auf 8:5 davon. Lukas Schattenberg sorgte dann mit einer Aufschlagserie bis zum 12:6 früh für klare Verhältnisse gegen überforderte Gäste.

Der MSC nahm die Fehler der Delbrücker kommentarlos und dankbar an, bekam im zweiten Satz allerdings Probleme. Keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen, Moers lief in dieser Phase zeitweise Rückständen hinterher, schaffte stets nur den Ausgleich. Erst beim 17:15 führte der Gastgeber mit zwei Punkten und konnte dann den Sack ohne weitere großen Schwierigkeiten zu machen.

Was im zweiten Satz daneben ging, klappte nun im dritten Durchgang. Delbrück schien sich über 2:8 bis zum 8:20 bereits aufgegeben zu haben. Daniel Wernitz war bei den Moersern nun im Spiel und verstärkte den guten Gastgeber noch. David Seybering und Lukas Schattenberg machten weiterhin Druck und Wernitz beendete die Partie und den Saisonstart erfolgreich für den Moerser SC mit einem tollen Angriff aus dem Hinterfeld.

Die Moerser zeigten insgesamt eine gute Vorstellung. Der Aufschlag kam vor allem von Lukas Schattenberg druckvoll. Der wurde am Ende auch als wertvollster Spieler geehrt. „Oliver hätte sie auch verdient“, hätte er auch seinem Mannschaftskollegen Oliver Staab die Plakette gegönnt. Der Moerser SC überzeugte in der Annahme und im Spielaufbau, zeigte einen effektiven Abschluss und stand auf der Diagonalen und in der Mitte sicher. Allerdings hatte sich mit der DJK Delbrück auch kein übermächtiger Gegner vorgestellt. Der wiederum dem MSC auf dem geplanten Weg zurück in die 1. Bundesliga nicht alles abverlangte.

(zak)
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