2. Bundesliga: Moerser SC verliert 1:3 in Spergau

Volleyball : Moerser SC: Einige Fehler zuviel

Volleyball, 2. Bundesliga: Das Team von Trainer Martin Schattenberg verliert bei den Chemie Volleys Mitteldeutschland mit 1:3. In der spannenden Begegnung geht es meist eng zu. Nach 117 Minuten stehen die Adler mit leeren Händen da.

Nach vier Sätzen und 117 Minuten war klar: Volleyball-Zweitligist Moerser SC musste von seinem Gastspiel bei den Chemie Volleys Mitteldeutschland mit leeren Händen nach Hause fahren. Nach einer spannenden Auseinandersetzung behielten die Mitteldeutschen mit 3:1 (26:28, 25:20, 25:18, 27:25) die Oberhand. Damit kassierte der MSC die zweite Niederlage in Folge.

MSC-Coach Martin Schattenberg musste in der Anfangsaufstellung auf seinen Sohn Lukas Schattenberg verzichten, der verletzt ist. Dafür schickte er Tom Weber und Daniel Wernitz in die Annahme. Der erste Satz verlief bis zum 7:8 ausgeglichen. Doch dann geriet der MSC mit 10:17 in Rückstand. Die Moerser gaben sich nicht auf, bäumten sich gegen den drohenden Satzverlust auf und gingen sogar nach einem Aufschlag von David Seybring 22:21 in Führung. Dann ging es immer hin und her bis zum 26:26. Ein erfolgreicher Moerser Block sowie ein CVM-Angriff ins Aus brachten den Satz für die „Adler“.

Nach einer 16:12-Führung im zweiten Durchgang verlor der MSC den Faden. Nach dem 20:20 lief nichts mehr, fünf Punkte gingen in Folge verloren und somit auch der Satz. Im dritten Durchgang waren die Mitteldeutschen nicht zu stoppen. Über 8:1, 9:3 und 16:10 und 22:17 sichern sich mühelos den Satz mit 25:18. Durchgang vier verlief ähnlich wieder Auftaktsatz. Er war wieder sehr hart umkämpft. Hier wechselte die Führung ständig. Über 8:8, 12:18 und 17:17 ging es in die Schlussphase. Schließlich konnte Moers bei 22:24 den ersten Matchball abwehren. Das gelang beim 24:25 nochmals. Nach einem makelloser CVM-Angriff zum 26:25, jagte der Moerser Angriff den Ball extrem cross ins Aus und das Spiel war verloren.

„Wir machen immer wieder ein oder zwei leichte Fehler zuviel, die uns dann bei engen Spielständen um den Ertrag bringen“, so Schattenberg. „Es war insgesamt eine Steigerung gegenüber dem Spiel in Lindow-Gransee, gegen einen sehr starken Gegner. Der Knackpunkt des Spiels war wohl im zweiten Satz, als wir die 16:12-Führung zu leicht vergeben haben. Daran hatten wir dann zu lange zu knabbern. Wir sind aber zurückgekommen. Aber wenn man sich bei Punktball-Chancen nicht belohnt, darf man sich nicht beklagen. Wir müssen weiter am Sideout arbeiten, da benötigen wir noch zu viele Versuche.“

MSC: Christian Gosmann, Jonas Hoppe, Oskar Klinger, David Seybering, Lukas Schattenberg, Sebastian Schnorr, Thiemo Schnorr, Oliver Staab, Andreas Tins, Tom Weber, Daniel Wernitz, Trainer: Martin Schattenberg, Hendrik Rieskamp.