Fußball: 1:2 in Rhede: Der SV Schwafheim nutzt seine Chancen nicht

Fußball : 1:2 in Rhede: Der SV Schwafheim nutzt seine Chancen nicht

Gastgeber VfL Rhede machte im Fußball-Landesliga-Spiel dem SV Schwafheim das Leben richtig schwer. Das hatte SVS-Trainer Thorsten Schikofsky allerdings auch erwartet. Rhede hingegen hatte nicht erwartet, dass die Gäste etwas mitnehmen könnten. Und sie behielten Recht. Mit 2:1 (1:0) setzte sich der VfL am Ende verdient durch.

Spielerisch war Rhede richtig gut unterwegs. Der Tabellenvierte ließ vom Aufsteiger nur wenig zu. Und prompt gelang den Gastgebern nach einer eins-zu-eins-Situation die Führung. Jan-Niklas Haffke setzte sich in der 30. Minute durch und ließ Schwafheims Torwart Mike Römer keine Chance.

Noch vor dem Anpfiff musste Schikofsky an seiner Aufstellung schrauben. Michael Schuster hatte sich erkältet und Marcel Krause verletzte sich. Für die beiden rückten Gökhan Erol und Cagri Düven in die Anfangsformation. Aber auch wenn Schuster die letzte Viertelstunde doch noch eingewechselt wurde, konnte er die Niederlage nicht verhindern. Denn da lag Schwafheim bereits mit 1:2 hinten.

Nach vorne ließen die Gäste ihre Chancen ungenutzt. Etwa in der 69. Minute, als Tobias Kästner einen Freistoß übers Tor schoss. Oder in den letzten vier Minuten, als Christian Zeiler den Ball an VfL-Torhüter Marc Tebroke vorbei legte. Doch die Kugel rollte auch zwei Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Die Rheder atmete durch, die Schwafheimer pusteten. Auch als der erst in der 89. Minute eingewechselte Can Yasser aus zwei Metern aufs Tor köpfte. Tebroke sicherte seinem Team mit einer Parade den Sieg.

Dafür hatte Stefan Chciuk eine Unaufmerksamkeit in der SVS-Abwehr ausgenutzt, als der Ball in die Mitte abgelegt wurde und er vollstreckte. In der 50. Minute hatte noch Cagri Düven für die Gäste ausgeglichen, als er bei einem langen Ball den Fuß hinhielt und die Kugel über Tebroke heben konnte.

"Es war eine gute Partie gegen eine tolle Mannschaft", so Schikofsky nach der Partie. "Im ersten Durchgang hatte Rhede mehr vom Spiel, aber nach dem Wechsel war es ein offenes Spiel. Der VfL hat nicht unverdient gewonnen, aber nach den beiden Chancen am Ende wäre ein 2:2 auch gerecht gewesen. Allerdings steckte bei einigen Spielern noch das Pokalspiel von Donnerstag in den Knochen."

SVS: Römer, Erol, Düven (89. Yasar), Kästner, M. Bodden, Wranik (66. Aksu), Zeiler, Hilla (75. Schuster), Haeger, Isailovic, Hastedt.

(RP)
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