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Seit 50 Jahren gibt es die Kita St. Konrad in Moers-Scherpenberg

Jubiläum in Moers : Seit 50 Jahren gibt es die Kita St. Konrad in Scherpenberg

Heute wird in der Einrichtung gefeiert. Nach einem Umbau vor vier Jahren ist der Kindergarten an der Cecilienstraße auch räumlich bestens aufgestellt.

Die Erinnerungen sind immer noch wach. Generationen von Kindern und Eltern besuchten die angesehene Einrichtung. Am heutigen Samstag, 11. Mai, wird der Kindergarten St. Konrad in Scherpenberg 50 Jahre alt. Und der Anlass wird gebührend gefeiert: mit einem Wortgottesdienst in der Kirche St. Konrad und einem anschließenden gemütlichen Beisammensein in der Kita an der Cecilienstraße. Die Geschichte der Einrichtung aber liegt weitgehend im Dunkeln. „Die Unterlagen zum Bau von St. Konrad sind bei mehreren Umzügen verloren gegangen“, erzählt die Kita-Leiterin, Hedwig Schöck. Nach mündlichen Überlieferungen und Erzählungen Ehemaliger aber sei heute klar: die Kita wurde im Jahr 1969 fertig gestellt und in Betrieb genommen. „Manch eines der Kinder von damals kehrt heute als Elternteil zurück“, so die Leiterin.

Sie spricht aber auch die neue und veränderte Pädagogik in den Kindergärten an. „Sie steht heute im Mittelpunkt unserer Arbeit. „Die Notwendigkeit und das Bedürfnis der Familien nach Unterbringung und Ganztagsbetreuung der Kinder nach dem ersten Lebensjahr sei gewachsen. So sei die Entscheidung gereift, die Einrichtung für den erforderlichen Standard zu erweitern. Im August 2015 wurden dann nach diesem Plan die modern umstrukturierten Räume fertig gestellt und übergeben. Eine große Halle verbindet seitdem die einst von einander getrennten Häuser. Die Umbaumaßnahme sollte zudem die inhaltliche Entwicklung unterstreichen – gerade aber auch die frühkindliche Bildung fördern auch die Qualität der Betreuung. „Jede Gruppe verfügt heute über einen zweiten Raum, der den Kindern mehr Platz für ihre individuellen Interessen bietet“, so Schölz.

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Sie hebt besonders die neuen Themenräume hervor. So gibt es einen Bewegungsraum, zum Turnen zum Beispiel, einen Werkraum für handwerklich Interessierte, einen Musikraum mit verschiedenen Instrumenten – Geigen, Gitarren, Schlagzeug, sogar ein Klavier ist darunter (ein Geschenk von einem Nachbarn), auch eine Bibliothek fehlt nicht. „Die Angebote werden gern und intensiv genutzt“, freut sich die Leiterin.