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Schadstoffmobil im Oktober in Meerbeck und Scherpenberg

Umweltschutz in Moers : Schadstoffmobil im Oktober in Meerbeck und Scherpenberg

Ob beim Putzen, Renovieren oder Werkeln: In den Moerser Haushalten und Gärten kommen täglich giftige und schädliche Stoffe zum Einsatz. Oftmals bleiben nach der Arbeit Reste übrig, die jedoch keinesfalls in die Abfalltonne oder in die Kanalisation gehören.

Aus diesem Grund gibt es in Moers das Schadstoffmobil, das an 30 Tagen im Jahr zu den Bürgern kommt. Einmal im Monat macht es Halt am Kreislaufwirtschaftshof der Enni am Jostenhof. Einmal im Quartal kommt es außerdem zu acht über das Stadtgebiet verteilten Standorten. „Im Oktober ist das Schadstoffmobil in Meerbeck und Scherpenberg“, sagt die Enni-Abfallberaterin Claudia Jaeckel. Am 31. Oktober ist es von 12.30 bis 15 Uhr auf dem Marktplatz in Meerbeck und von 16 bis 18.30 Uhr auf dem Karlsplatz in Scherpenberg. Am 5. Oktober können Bürger Schadstoffe von 7 Uhr bis 14 Uhr am Jostenhof abliefern.

Die Moerser nehmen die mobile Schadstoffsammlung gerne als Serviceleistung an. Denn hier können sie Pflanzenschutzmittel, Säuren und Laugen, Spraydosen oder beispielsweise die Lackreste und Lösungsmittel der letzten Wohnungsrenovierung kostenfrei abliefern. Ausnahme: wasserlösliche und lösemittelfreie Dispersionsfarben. „Da die meist ausgetrockneten Farbreste nicht schadstoffhaltig sind, müssen sie über den Restabfall entsorgt werden“, sagt Jaeckel. „Die leeren Behälter gehören dabei in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne.“

Am Schadstoffmobil nehmen zwei Chemiefachkräfte die giftigen Stoffe in Empfang. Sie sortieren sie vor und verpacken sie sicher in Stahlkisten und Fässer. Die Statistik zeigt: Jährlich sammelt das Schadstoffmobil mehrere hundert Liter Lacke, Lösungs- und Holz-schutzmittel ein. „Die Fahrzeugkapazitäten lassen pro Kunde nicht mehr als 30 Liter je Schadstoff zu.“ Die Moerser werden gebeten, die Schadstoffe möglichst im Originalbehälter, verschlossen und persönlich abzugeben. „Auf keinen Fall sollten sie einfach an der Haltestelle abgestellt werden. Dort könnten sie in die Hände von Kindern gelangen und zu einer großen Gefahr werden“, warnt Jaeckel.

Kostenfreie Service-Hotline der Enni unter 0800 222 1040.