Neukirchen-Vluyn: Rosenfest: Mit allen Sinnen genießen

Neukirchen-Vluyn : Rosenfest: Mit allen Sinnen genießen

Die Lions Damen vom Distrikt Rheurdt/Niederrhein luden zum Rosenfest auf den Tompshof in Neukirchen-Vluyn ein. Es lockten Kunstskulpturen und ein großes kulinarisches Angebot.

Die Anziehungskraft des Rosenfestes ist ungebrochen. Selbst, wenn die Sonne mal nicht mitspielt. Das zehnte Festival der Lions Damen vom Distrikt Rheurdt/Niederrhein am Wochenende auf dem Tompshof in Neukirchen-Vluyn war ein Beweis mehr. Es war ein Fest der Sinne, und wieder einmal ließ sich die große Schar der Besucher von der selten erlebten Vielfalt duftender und ausgefallener Rosen und der stimmungsvollen Atmosphäre verzaubern.

Zum Fest der Sinne gehört traditionell auch Kulinarisches: die obligatorische Rosen-Bowle, Snacks, Antipasti, alkoholfreie Getränke und eine bunte Kaffeetafel mit selbst gebackenen Torten, die die Wahl zur Qual machten. "Gerade das Selbstgemachte ist unsere Stärke", sagte Sprecherin Ulrike Krug, "das erhöht den Reinerlös, und wir können intensiver helfen." Der Erlös des zehnten Rosenfestes kommt dem Haus Elim, einer stationären Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe, zugute. "Es ist uns eine Herzensangelegenheit, dieses Haus zu unterstützen", betonte Krug. "Vor allem haben wir die Wichtigkeit der Arbeit erkannt, die hier geleistet wird, und wir sind zusammen gewachsen."

Zu sehen und zu bestaunen aber waren auch die Schöpfungen hiesiger Künstler und Kunsthandwerker, die das sommerliche Intermezzo abrundeten und als Blickfang großes Interesse weckten. Gudrun Möll zeigte zum Beispiel eine ganze Palette ihrer Werke: ästhetisch ansprechende Arbeiten aus Holz und Stein. "Ich verfüge über ein inneres Archiv", sagte die Bildhauerin. Irgendwann versuche sie dann, die inneren Kräfte sichtbar zu machen. "Dabei ist es mir unwichtig, aus welchem Material meine Skulpturen sind, die Form und der Ausdruck der Kraft liegen mir am Herzen."

Ebenso ansprechend waren die Arbeiten der Steinbildhauerin Monika Bänsch, die sich eher auf Schöpfungen für die Außenbereiche spezialisiert hat. Viel Aufmerksamkeit fand aber auch der Modeschmuck der Schmuckdesignerin Heike Drüpert. Zu ihren Klunkern, wie sie ihre Unikate gerne nennt, gehören auch Colliers aus verschiedenen Edelsteinen, dazu passende Armbänder, Ohrringe, Anhänger, auch Anstecknadeln.

Glasgestalterin Gabriele Walther offerierte bunte Glasschöpfungen, Brigitte Braumann überraschte mit transparenter Papierkunst. Das Angebot der Kostümbildnerin Astrid Szibbat war ebenfalls ein Blickfang: Hutkreationen, passende Accessoires, Strohhüte, bunte Kappen, Hütchen aus Flachsleinen mit Ansteckblumen. Aber auch Blumenkränze, Gläser und Dekorationen fehlten nicht in der bunten Palette

(h-m)
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