Romantischer Liederabend im Moerser Martinstift

Konzert in Moers : Romantischer Liederabend im Moerser Martinstift

Die Sommerakademie der Schubertgesellschaft endete mit einem Konzert der teilnehmenden Sänger.

Im Rahmen der „Sommerakademie“ der „Deutschen Schubert-Gesellschaft“ hatten elf Sängerinnen und Sänger die Gelegenheit, ihre Gesangstechniken zu verfeinern. Unter der Leitung der bekannten Sängerin Ingeborg Danz und des Pianisten Tobias Krampen, der zugleich Musikreferent der Stadt Moers ist, widmeten sich die Sängerinnen und Sänger sowie vier Pianisten in diesem „Meisterkurs“ in intensiven Proben ausgewählten Schubert-Liedern. Am Freitagabend konnten die Musiker ihre Ergebnisse in einem Abschlusskonzert im Kammermusiksaal der Moerser Musikschule vor Publikum präsentieren.

Nachdem die Mezzosopranistin Makiko Kawaguchi das Konzert mit den beiden Goethe-Vertonungen „Auf dem See“ und „So lasst mich scheinen“ eröffnet hatte, sang Joel Urch zur Klavierbegleitung von Sophie Sczepanek die Lieder „Bei dir allein“ und „Im Abendrot“ mit einem wunderbar sanften und lyrischen Bariton. Einen Gegensatz bildete dazu die ausdrucksstarke und klare Stimme der Sopranistin Linda Joan Berg, die die Schubert-Lieder „Ganymed“ und „Du bist die Ruh“ vortrug, die Vertonungen von Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Rückert darstellen.

Nach dem Vortrag der Mezzosopranistin Kirstin Frye präsentierte Nayeb Behbahani die Lieder „Schäfers Klagelied“ und „An den Mond“ mit einem ungemein warmen Bass-Bariton, ehe die erste Konzerthälfte mit dem Vortrag der Altistin Caroline Thurmann endete. Die zweite Konzerthälfte wurde vom Bariton Johannes Schwarz mit den Liedern „Der blinde Knabe“ und „Normans Gesang“ eröffnet. Dem Gesang der Sopranistin Andrea Graff folgte dann Katharina Fulda, die die Goethe-Vertonung „Musensohn“ vortrug. Hoch dramatisch wurde es bei der gesanglichen Darbietung der Lieder „Der Sieg“ und „Gruppe aus dem Tartarus“ durch den Bass-Bariton Florian Zanger und den Pianisten Christopher Harding, ehe das Konzert mit dem Lied „Mio ben ricordati“ und der Goethe-Vertonung „Gretchen am Spinnrad“ endete, die die Sopranistin Julia Danz am Klavier begleitet vortrug.

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