Moers: Robotik-AG gewinnt Lego-Wettbewerb

Moers: Robotik-AG gewinnt Lego-Wettbewerb

Die aus fünf Elftklässlern bestehende Robotik-AG des Gymnasiums in den Filder Benden hat in Aachen den Wettbewerb der First Lego League gewonnen und sich für das Europa-Finale in drei Wochen qualifiziert.

Max Hogrebe, Philipp Matheisen, Michael Büge, Philipp Sorgi (alle 16) sowie Lukas Stehr (17) hatten ihren Roboter aus Lego-Steinen so programmiert, dass er auf dem Spielfeld die Aufgaben am besten bewältigte und 385 von 400 möglichen Punkten erreichte.

Die First Lego League ist ein weltweit ausgetragener Roboterwettbewerb für Kinder und Jugendliche zwischen neun und 16 Jahren, ausgetragen von der Lego Company und anderen Partnern. Die Teams müssen einen Roboter aus Legosteinen entwerfen, der die gestellten Aufgaben autonom lösen kann. Weiterhin muss jedes Team eine wissenschaftliche Forschungsaufgabe bewältigen. "Das war in unserem Fall die Berechnung des Energienbedarfs unserer Schule", erklärt Max Hogrebe.

  • Fotos : Lego Star Wars II

Immer nachmittags freiwillig treffen sich die fünf Elftklässler im Robotik-Raum der Schule. Drei Schüler bauten den Roboter, zwei tüftelten an der Programmierung. Auf einem Parcours muss das Roboterfahrzeug herumfahren und — symbolisch und spielerisch — umweltschonende sowie energiesparende Logistikaufgaben bewältigen. Zum Beispiel rollt das Lego-Fahrzeug auf eine Ölplattform zu, greift mit einem Arm drei Fässer ab, verlädt diese im Auto, rollt und rollt zurück zur Basisstation.

Die Lösung mit den filigranen Greifarmen, erläutern die Gymnasiasten ganz unüberheblich, sei im Vergleich zu den Konkurrenz-Teams in Aachen sehr elegant. "Andere Roboter haben ganze Gitterboxen über die Teile gestülpt, die bewegt werden mussten", erinnert sich Max. Jetzt geht's am 1. Dezember in Triberg im Schwarzwald um Europa-Punkte. Wenn sie dort gut abschneiden, fliegen die Moerser vielleicht nächstes Jahr zur Welt-Ausscheidung nach Toronto. Im echten Flugzeug, nicht aus Lego.

(RP)