Rheurdt/Düsseldorf: Rheurdter CDU-Politiker will Maßnahmen gegen Staus

Rheurdt/Düsseldorf: Rheurdter CDU-Politiker will Maßnahmen gegen Staus

Hans Hugo Papen, Fraktionsvorsitzender im Regionalrat, fordert eine bessere Abstimmung

Kaum ein Autofahrer in der Region, der sich nicht über die häufigen Staus aufregt. Die CDU-Fraktion im Regionalrat fordert nun eine bessere Abstimmung zwischen dem Gremium und den Straßenbaubehörden. Hans Hugo Papen, CDU-Politiker aus Rheurdt und Vorsitzender seiner Fraktion im Regionalrat, erklärt dazu: "Der ADAC hat gerade wieder mit seinen Zahlen belegt, dass Nordrhein-Westfalen das Stauland Nummer eins in Deutschland ist, und auf diese Führungsposition können wir gern verzichten."

Der ADAC hatte gemeldet, dass in NRW mit 35 Prozent bundesweit die meisten Staumeldungen registriert worden sind. Nach Angaben des Verbands zählte die Polizei hier im Vorjahr mehr als 250.000 Staus, in denen die Verkehrsteilnehmer mehr als 143.000 Stunden warten mussten.

Die Regionalrats-CDU spricht sich vor diesem Hintergrund dafür aus, dem Landesbetrieb Straßen NRW mehr personelle Ressourcen zur Verfügung zu stellen. "Bei der Entwicklung der Baureife von wichtigen Verkehrsprojekten lag Nordrhein-Westfalen zu Zeiten der rot-grünen Landesregierung jahrelang zurück. Diesen Rückstand müssen wir jetzt möglichst zügig aufholen", erklären Hans Hugo Papen und das Kevelaerer Regionalratsmitglied Hannes Selders (CDU).

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Man dürfe nicht zulassen, dass die wirtschaftlichen Erfolge der Unternehmen und damit zahlreiche Arbeitsplätze gefährdet werden, weil die Investitionen in den Ausbau des Verkehrsnetzes stockten. Für Lastwagen gesperrte Rheinbrücken machen den Christdemokraten ebenso Sorgen wie der zähflüssige Bau beziehungsweise Ausbau von Autobahnkreuzen oder Ortsumgehungen. Bei dem Thema "Ortsumgehungen" denken die Politiker aus dem Kreis Kleve insbesondere an die OW 1 in Kevelaer, welche ja hoffentlich jetzt bald vollendet werden solle.

In der Verkehrspolitik fordert die Union im Regionalrat außerdem die Stärkung der beiden Flughäfen im Regierungsbezirk.

(RP)