Rheurdt: Rheurdt sucht die besten Kutscher

Rheurdt: Rheurdt sucht die besten Kutscher

Mehr als 100 Kutschen - vom Ein- bis zum Vierspänner, zwei wichtige Meisterschaften, drei Tage Fahrsport vom Feinsten: Darauf bereitet sich just der Reit- und Fahrverein Rheurdt vor. Vom 15. bis zum 17. Juni ziehen an der Kirchstraße die besten Gespannfahrer des Landes die Zügel an.

Selbst für Menschen, die noch nie auf einem Kutschbock gesessen haben, sind die Wasserdurchfahrt mit seitlich wegspritzenden Fontänen, die Hindernisparcours mit Kegeln und Bällen sowie die Dressurprüfung eine spannende Angelegenheit. Hinzu kommen die klassisch gewandeten Sportler, die der Veranstaltung optisch einen eigenen Flair verleihen. Das Beste für Gelegenheitsbesucher: Der Eintritt ist frei.

Nervenstark, ausdauernd und trittsicher müssen Pferde sein, die vor eine Wettkampfkutsche gespannt werden. "Beim Fahrsport bilden Mensch und Tier ein Team, bei dem alle Beteiligten ihren Teil zum Erfolg beitragen müssen", sagt Andrea Greis, die beim Rheurdter Fahrverein die Öffentlichkeitsarbeit übernommen hat.

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Der Verein hat sich überregional als Ausrichter einen guten Ruf erworben. Deshalb bekamen die Pferdesportler aus dem Ökodorf die Verantwortung sowohl für die Rheinischen Meisterschaften als auch für die Kreismeisterschaften Kleve sowie die Sichtungsprüfungen für das Bundeschampionat der jungen Fahrpferde. Um Kutschen, Tiere und Menschen zuverlässig nach Rheurdt zu bringen, wird ein Fahrerlager entstehen. "Hoffentlich regnet es nicht so stark wie im Vorjahr", sagt Sprecherin Andrea Greis.

So ein Wettkampftag kann lang werden. Zum Teil starten die einzelnen Wettbewerbe morgens um acht Uhr. Los geht es mit der Dressur. Denn nur wer die besteht, darf Können und Schnelligkeit auf dem Hindernisparcours und im Gelände unter Beweis stellen. Abends dann treffen sich die Kutschfahrer an den Grillbuffetts des Rheurdter Fahrvereins, um den Abend in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen. Tagsüber werden rund 100 Helfer die Gäste unter anderem mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen verwöhnen.

(dne)