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Moers: Ranzenmesse wird zum Ereignis für die Familie

Moers : Ranzenmesse wird zum Ereignis für die Familie

Die Schulranzemesse in Moers informiert nicht nur über Tornister. Auch Ergo- und Physiotherapeuten sowie eine Logopädin, ein Optiker, eine Ernährungsberaterin und die Verkehrswacht waren dabei.

Bereits zum vierten Mal verwandelte sich die Moerser Geschäftsstelle der Volksbank Niederrhein in ein kleines Paradies für angehende Grundschulkinder. Die verschiedensten Schulranzen-Modelle mit den dazugehörigen Accessoires, Beratung für Eltern, Spiel, Spaß und Spannung für die Kinder machten den Samstag zu einem besonderen Tag.

Der Schulstart nach den Sommerferien, der so genannte Ernst des Lebens, war tatsächlich nähergerückt. Vorfreude machte sich breit. Ein ständiges Kommen und Gehen bestimmte die Veranstaltung. Sie wurde rappelvoll. Das Wichtigste allerdings zeigte sich beim Verlassen der Volksbank-Geschäftsstelle in den frohen Kindergesichtern. Immerhin trug die Mehrheit der kleinen Besucher den neuen Tornister auf dem Rücken stolz nach Hause.

Erneut stellte das Moerser Team der Volksbank, organisiert von Nadine Bölinger, ein respektables Angebot mit verschiedenen Anbietern zusammen. Ihr Hauptanliegen: Kindern einen gelungenen Schulstart zu bescheren, Eltern wie Großeltern in ihren Anliegen zu unterstützen und Fragen kompetent zu beantworten.

Frank Neumann, der Fachmann vom Geschäft Giesen-Handick in Neukirchen-Vluyn, hatte mit seinem Team bei der Veranstaltung jede Menge zu tun. "Die Besucher schätzen die große Auswahl. Oberste Priorität legen sie auf Passgenauigkeit und Rückenfreundlichkeit. Der Preis spielt eine eher untergeordnete Rolle", so seine Beobachtungen.

Während sich die Erwachsenen eher auf solche Kaufkriterien konzentrierten, fiel bei den Jüngsten die Entscheidung schnell. Die Optik ist für sie entscheidend. "Zwischen Eltern und Kindern kann es schon mal zu Meinungsverschiedenheiten kommen", erläutert Neumann weiter.

Geblieben ist allerdings, dass Mädchen für Glitzer und die Farbe Pink schwärmen. Bei Jungens haben eher sportliche Motive Vorfahrt. Bei den qualitativ hochwertigen Ranzenmodellen erobert die leichte Variante die Elternherzen. Der Ergobag, als Alternative zum traditionellen Tornister, ist am ergonomischen Konzept von Trekking-Rucksäcken orientiert und schon bei der Recherche vorab aufgefallen.

"Wir erleben einerseits sehr informierte Eltern mit klaren Vorstellungen zu den Modellen", sagt Anke Peine, langjährige Mitarbeiterin beim Ranzen-Profi-Team. "Andere lassen sich auf eine intensive Beratung ein, nutzen diesen Tag als Event, die Auswahl bei der Anprobe und den Schulranzencheck. So finden wir den Wunschtornister", so Anke Peine.

Zu den Trends dieser Messe gehören beispielsweise komplette Sets mit Mäppchen bis zum Turnbeutel. Kostenpunkt der Vorjahresmodelle als Set unter 100 Euro bis zu aktuellen Modelle über 200 Euro. Schon ab dem Herbst erfährt das Ranzen-Team von Giesen-Handick eine Schulung bei den Herstellern, "weil sich immer etwas ändert", sagt Frank Neumann, der auf eine der Besonderheit dieser i-Dötzchen-Generation hinweist. "Wir erleben diesmal Kinder mit schmalen Rücken."

Jonas Brysan, genau fünfdreiviertel Jahre alt, gehört zu den Gewinnern des Tages. Mit seiner Oma Irina ist er auf Tornisterkauf. Die Dino-Motive haben es ihm angetan, für Oma Irina sind das geringe Gewicht und der Tragekomfort wichtig. Bereits bei der Ranzenbörse in Neukirchen-Vluyn sichtete sie die Modelle, um mit Jonas gemeinsam zu entscheiden. "Das Angebot ist einfach sehr gut", sagt sie.

Neben Beratungsinseln gab es jede Menge zu erleben. Beispielsweise ein Foto-Aktion mit Volksbank-Maskottchen Sam oder eine Stippvisite am Stand der Moerser Feuerwehr.

(RP)