Moers: Quartier Haagstraße: Jetzt haben die Bürger das Wort

Moers: Quartier Haagstraße: Jetzt haben die Bürger das Wort

Wie soll sich das "Quartier Haagstraße" zwischen Altstadt, Kastellplatz, Hanckwitzstraße und Schlosspark entwickeln? Um diese Frage geht es beim sogenannten Werkstattverfahren mit vier Planungsbüros aus Berlin, Kaiserslautern, Frankfurt am Main und Haarlem/Niederlande. Nach dem Auftaktkolloquium Ende Februar sind nun die Moerser gefragt. Am Dienstag, 10. April, sind sie ab 17 Uhr aufgerufen, im Ratssaal ihre Ideen einzubringen.

Wie soll sich das "Quartier Haagstraße" zwischen Altstadt, Kastellplatz, Hanckwitzstraße und Schlosspark entwickeln? Um diese Frage geht es beim sogenannten Werkstattverfahren mit vier Planungsbüros aus Berlin, Kaiserslautern, Frankfurt am Main und Haarlem/Niederlande.

Nach dem Auftaktkolloquium Ende Februar sind nun die Moerser gefragt. Am Dienstag, 10. April, sind sie ab 17 Uhr aufgerufen, im Ratssaal ihre Ideen einzubringen.

Zunächst geben alle vier Büros eine Zwischenpräsentation ab. Danach finden "Kojengespräche" statt. Die Bürger können in unterschiedlichen Räumen mit den Planungsbüros Details erläutern. Zum Ende des Forums werden die Ergebnisse in einer Runde zusammengetragen. Das Auswahlgremium tagt abschließend Ende Juni. Der beste Entwurf beziehungsweise die beste Idee für die zukünftige Entwicklung soll dann ausgewählt werden.

Fest steht: Was auch immer zwischen Haagstraße, Kastellplatz, Hanckwitzstraße und Schlosspark gebaut wird, wird das Stadtbild für lange Zeit prägen. Deshalb sollen möglichst viele Menschen bei der Planung mitreden. Es geht darum, eine insgesamt 1,4 Hektar große Fläche mit bestehenden Gebäuden im Stadtzentrum zu überplanen: Den größten Teil macht das alte Hafthaus aus.

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Es folgen Flächen der evangelischen Gemeinde mit dem Tersteegenhaus mit Nebengebäuden, der Kita Kleine Allee und der benachbarten Improviser-Residenz. Zum Planungsgebiet gehört außerdem die katholische St.-Josef-Kirche, die sich künftig harmonisch in die neue Umgebung einfügen soll. Besonders ist im Quartier "Haagstraße" die Rechts- und Interessenslagelage.

Mit dem landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB), der evangelischen Kirchengemeinde und dem Arbeitsamt hat es die Stadt Moers mit drei Eigentümern zu tun, die unterschiedliche Ziele und wirtschaftliche Erfordernisse haben.

Info Alle Bürger sind eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

(juha)
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