Premiere im Café Scherpenberg kommt gut an

Neueröffnung in Moers : Das Café Scherpenberg kommt gut an

Die Premiere im Begegnungszentrum der evangelischen Gemeinde ist geglückt. Das Café öffnet zunächst jeden zweiten Mittwoch.

Bei der Premiere am Mittwochnachmittag musste das Team um Rita Schweitzer und Marliese Niessen noch Tische und Stühle in den Raum tragen, weil mehr Besucher in das Begegnungszentrum gekommen waren, als die Organisatoren erwartet hatten. Es waren mehr als 30 Gäste, die gleichzeitig im Gebäude an der Einmündung der Dietrichstraße in die Homberger Straße saßen, um sich Kaffee und Kuchen schmecken zu lassen, wobei die Personen im Laufe des Nachmittages wechselten. „Mit diesem Andrang haben wir nicht gerechnet“, sagte Rita Schweitzer. „Die Scherpenberger sind neugierig und haben das neue Café gut angenommen.“

Das hat mehrere Gründe. Zum einen gibt es in Scherpenberg sonst nur zwei Orte, um in gemütlicher Atmosphäre Kaffee und Kuchen zu genießen, eine Eisdiele in der Straße Obere Birk und eine Bäckerei mit Café an der Franz-Haniel-Straße. Deshalb war es eine Idee der Zukunftswerkstatt gewesen, zu der die evangelische Kirchengemeinde Scherpenberg im vergangenen Jahr eingeladen hatte, ein Café zu etablieren, das regelmäßig öffnet. Am Anfang stehen jeden zweiten Mittwoch Kaffee und Kuchen bereit.

Zum zweiten setzten die Organisatoren auf ein Café für kleine und große, junge und alte sowie weibliche und männliche Gäste. Zum Beispiel hatten sie für Kinder Mal- und Spieltische aufgebaut, an dem mehrere junge Gäste künstlerisch aktiv waren, während ihre Mütter oder Großmütter Tee oder Kaffee tranken oder plauschten. Oder sie hatten eine kleine Bücherbörse und eine kleine Handarbeitsbörse aufgebaut. „Auffallend ist, dass so viele Herren da sind“, meinte Marliese Niessen.

Zum dritten stimmte das Angebot. Das zehnköpfige Team hatte selber Kuchen gebacken, etwa gedeckten Apfel, Kirschstreusel, Schmand-, Schokosahne- oder Eierlikör-Torte. Diesen verkaufte das Team für 1,50 Euro je Stück, während es eine Tasse Kaffee für 50 Cent anbot. „Der Kuchen schmeckt wirklich gut“, freute sich Gast Hermann Nimmerjahn, der mit seinen Bekannten Rudi Fritschen und Maria Heise gekommen war. „Die Atmosphäre schön.“ Die Drei hatten von der Neueröffnung des Cafés Scherpenberg über den Mittagstisch erfahren. Zu diesem lädt die evangelische Kirchengemeinde jeden Montag bis Freitag von 12 bis 13.30 Uhr ein. „Dort lagen Flugblätter aus“, berichtete Rudi Fritschen. In Scherpenberger Geschäften hingen Plakate. „Außerdem hat es sich herumgesprochen“, sagte Rita Schweitzer zur passenden Werbung, die der vierte Grund für die gute Resonanz war. „Die gelungene Premiere wird sich weiter herumsprechen.“ Sie schaute am Mittwoch schon auf die Termine bis zu den Sommerferien. Sie könne sich vorstellen, das Café jeden Mittwoch zu öffnen oder auch an einigen Sonntagen, sagte sie. Vorher sei im Team mit den Ehrenamtlichen abzusprechen, ob dies zu leisten sei. Aber zunächst sei abzuwarten, wie sich der Besuch des Cafés entwickelt.

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