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Pfarrei St. Marien Moers: Besuch von Weihbischof Rolf Lohmann auf Ameland

Ferienlager auf niederländischer Insel : Weihbischof besucht Moerser auf Ameland

Was das Ferienlager der Pfarrei St. Marien Hochstraß auszeichnet und warum Rolf Lohmann Angebote wie dieses für unverzichtbar hält.

Den Anfang nahm das Ferienlager Ameland 1966 in St. Konrad. Nach dem Tod des dortigen Pfarrers kümmerte sich Engelbert Kreft, Pfarrer und Dechant in St. Marien, um das Ferienwerk. Seither ist das Ferienlager mit altersgerechtem Programm, Schnitzeljagden, Grillabenden und Stockbetten bei Kindern und Jugendlichen aus Moers der Renner. In diesem Jahr bekamen sie hohen Besuch.

Bei seinem Besuch im Amelandlager der Pfarrei St. Marien Hochstraß staunte Weihbischof Rolf Lohmann nicht schlecht: „Ich wusste schon immer, dass in Moers viel los ist, aber jetzt weiß ich, dass sogar noch mehr geht, als ich dachte“, sagte er. Mit Schlachtrufen und Klatschspielen zeigten die 55 Kinder, Jugendlichen und Betreuerinnen und Betreuer, wie viel Energie sie bei Halbzeit des Ferienlagers noch haben.

Die Gruppe um Lagerleiter Andreas Klaffki hatte den Regionalbischof für den Niederrhein und den Kreis Recklinghausen zusammen mit dem Pastoralteam zum Abendessen eingeladen. Mehrere Tage lang hatte Weihbischof Lohmann die niederländische Insel besucht, auf der das „Katholische Ferienwerk Ameland“ jeden Sommer mehr als 5000 Kindern und Jugendlichen aus dem Bistum Münster die Teilnahme an einer katholischen Ferienfreizeit ermöglicht.

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Während viele Ferienfreizeiten das erste Mal seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 wieder auf der Insel sind, verbrachte das Amelandlager St. Marien bereits im vergangenen Jahr – mit etwas weniger Teilnehmern – drei Wochen auf der Insel.

„Es ist großartig, was die Mädchen und Jungen dank des tollen Engagements so vieler Betreuerinnen, Betreuer und des Küchenteams in diesen Wochen erleben dürfen“, zeigte sich der Weihbischof beeindruckt.

Seit dem 2. Juli ist die Gruppe aus Moers auf Ameland. Das Lager der Pfarrei St. Ida war die ersten beiden Ferienwochen auf der Insel und ist schon wieder mit vielen Erinnerungen im Gepäck zurückgekehrt.

Bei einem Rundgang über den Ferienhof „High Chaparral“ im Ort Buren zeigte Klaffki dem Besuch aus Xanten die Räumlichkeiten und führte ihn über die großzügige Außenanlage. „Hier leben wir drei Wochen das Leben in einer Großfamilie“, erklärte Klaffki, der seit 26 Jahren das Ferienlager leitet und familiäre Unterstützung mit dabei hat. Zwei Söhne und ihre Freundinnen verstärken das Betreuerteam, berichtete er dem Weihbischof, der mit einem Schmunzeln Schlüsse daraus zieht: „Ein richtiges Familienunternehmen“. Klaffki weiß, wie wichtig das Amelandlager für die Kinder ist. „Viele Familien können sich einen Urlaub nicht mehr leisten. Hier haben sie Möglichkeit, etwas Neues zu sehen, Gemeinschaft zu erfahren und sich weiterzuentwickeln.“

Umso entscheidender ist es aus Sicht von Weihbischof Lohmann, dass die kirchlichen Träger weiter Ferienfreizeiten anbieten, damit Kinder und Jugendliche so Gemeinschaft erfahren. „Ich sehe, dass sich viele junge Menschen, auch aus Moers, voller innerer Freude für andere einsetzen. Das ist ein zentraler Aspekt von Kirche, da erleben wir die Kirche positiv.“

Noch bis Samstag in einer Woche, 23. Juli, bleiben die Mädchen und Jungen auf der niederländischen Insel. Dann geht es zurück an den Niederrhein.