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Moers: Niederrhein als Reiseziel

Moers : Niederrhein als Reiseziel

Landrat Dr. Ansgar Müller stellte jetzt die neue Imagebroschüre des Kreises Wesel vor. Sie löst die vergriffene Ausgabe aus dem Jahr 2004 ab. Gedruckt wurde sie auf „bodenständigem, umweltschonenden Papier“.

grafschaft „Der Niederrheiner weiß nix, kann aber alles erklären“: Mit dem legendären Spruch des Moerser Kabarettisten Hanns-Dieter Hüsch beginnt das Vorwort von Landrat Dr. Ansgar Müller in der neuen Imagebroschüre des Kreises Wesel. Er stellte das druckfrische Werk „auf bodenständigem, umweltschonenden Papier“ jetzt mit den Wirtschaftsförderern Michael Düchting und Klaus Wolfertz sowie Peter Friese (Xanten), Touristik-Sprecher, der 13 Kommunen, am Voshövel in Schermbeck-Weselerwald vor. Es löst die vergriffene Ausgabe von 2004 ab und kommt als thematisch gegliedertes Magazin daher. Das heißt nicht, dass die Kommunen nicht alle zu ihrem Recht kommen. Die Broschüre setzt jedoch Schwerpunkte bei den besonderen Attraktionen und Möglichkeiten, will als Appetitmacher den Markt erschließen. Und da ist bekanntlich für den Niederrhein was zu holen. 550 000 Übernachtungen im Kreis bis Oktober bedeuteten ein Plus von 5,8 Prozent. Im Verein mit rund elf Millionen Tagesgästen beziffern die Experten einen Umsatz von 350 Millionen Euro. Allein 2400 sozialversicherte (!) Beschäftige in der Gastronomie sprechen für sich. Deshalb wird über drei Jahre von der Dachgesellschaft Niederrhein-Tourismus mit 1,2 Millionen Euro eine massive Kampagne gestartet.

Heruntergebrochen auf den Kreis Wesel geht die Broschüre jetzt in Utrecht auf der Vakantiebeurs an den Start. Es gibt jeweils 5000 niederländische und englische Exemplare sowie 25 000 in deutscher Sprache. Für den Sprecher der kommunalen Arbeitsgruppe Friese, ist wichtig, dass mittlerweile alle Gemeinden den Wert für die Wirtschaft erkannt haben und mitziehen. Mit breiter angelegten Themen lasse sich die Verweildauer der Gäste im Kreis steigern. Römer und Radfahren, Wassersport und Wandern, Kultur und Natur, Land und Leckeres werden mit dem 28-seitigen Heft schmackhaft gemacht. Unter anderem in Arbeit: eine neue Radwanderkarte, erstmals eine Wanderkarte (mit Jakobsweg), ein Rastplatz für Wasserwanderer.

(RP)