Nach Raser-Unfall in Moers: Trauerfeier Moschee in Moers für getötete 43-Jährige

Nach Raser-Unfall in Moers : Nach Raser-Unfall: Trauerfeier für 43 Jahre alte Mutter

Auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer nahm an der Zeremonie auf dem Hof der Meerbecker Moschee teil.

Hunderte Menschen haben am Montag bei einer offiziellen Trauerfeier vor der Meerbecker Moschee dem am Donnerstag verstorbenen Opfer eines mutmaßlich illegalen Autorennens gedacht. Auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer nahm an der Zeremonie teil. Der Sarg mit der 43 Jahre alten Frau, die am Ostermontagabend auf der Bismarckstraße mit ihrem Kleinwagen zufällig in mutmaßlich illegales Autorennen zwischen einem hoch motorisierten Mercedes AMG und einem Range Rover geriet, soll jetzt in die Türkei überführt werden. Dort wird die zweifache Mutter beerdigt.

Derweil sucht die Staatsanwaltschaft einen Tatverdächtiger wegen Mordes per Haftbefehl. Das Amtsgericht Moers hat diesen am Montag erlassen. Wie der ermittelnde Staatsanwalt Sebastian Noé auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, handelt es sich bei dem Gesuchten um den Fahrer jenes Mercedes, der bei einem Überholmanöver auf die Gegenspur fuhr, dort mit dem Kleinwagen der 43-Jährigen zusammenstieß und anschließend humpelnd von der Unfallstelle flüchtete. Nach Angaben der Polizei Duisburg ergab sich bei den Ermittlungen ein dringender Tatverdacht gegen Kushtrim Hoti. Der 21-Jährige ist kosovarischer Staatsbürger, laut Polizei 1,80 Meter groß und hat eine athletische Figur. Ein weiterer Mann wurde am Montag vernommen. Es sei nicht auszuschließen, dass er den Range Rover gefahren habe, so Noé.

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