Moerser Wiesenfest für den guten Zweck

Moers : Wiesenfest für den guten Zweck

Der Ingrid Jansing-Perret vom Inner Wheel Club Moers feierte mit Clubmitgliedern und Freunden ein großes Wiesenfest. Der Erlös kommt der Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R. zugute.

Bayerischer Charme und Grafschafter Engagement für die gute Sache bestimmten das Wiesenfest im Garten von Familie Jansing-Perret an der Rheinberger Straße. Vor allem das Sommerwetter spielte mit, so dass der Garten der ideale Aufenthaltsort für die Mitglieder des Inner Wheel Clubs Moers (IWC) und ihre Freunde war. Zum dritten Mal hatte Ingrid Jansing-Perret an diesen lauschigen, diesmal blau-weißen Ort eingeladen, mit dem Ziel, für einen guten Zweck zu sammeln. „Wir haben uns mit einem Gartenfest für die Moerser Orgel im letzten Jahr engagiert“, sagte Jutta Gervers-Hagedorn, die letzte Clubpräsidentin. Die aktuelle Präsidentin ist Elsbeth Müller.

Soziales Engagement, das haben sich die aktuell 26 Clubmitglieder auf die Fahne geschrieben. Der Inner Wheel Club ist das weibliche Pendant zu Rotary. Der Moerser Weihnachtsmarkt ist beispielsweise ein Ort, an dem der Club zu finden ist und für den guten Zweck Spendengelder sammelt. „In der Vergangenheit haben wir die Arbeit vom Rheinberger Hospiz Haus Sonnenschein unterstützt, engagierten uns beim Moerser Verein ‚Frauen helfen Frauen‘ wie auch bei der Sonneck-Schule in Neukirchen. Zu den besonderen Terminen gehört die Matinee im Martinstift“, ergänzt die Gastgeberin des Wiesenfestes, Ingrid Jansing-Perret. Kindern in Not gilt im Moerser Raum ebenfalls das Engagement der Clubmitglieder. „Denn anderen zu helfen, die Unterstützung brauchen, ist für uns eine Herzensangelegenheit.“

Nach dem Wiesenfest soll der Erlös an die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany gehen, die ihren Sitz in Duisburg hat. Der Einsatz des Vereins gilt der Suche und Rettung von Menschen und ihrer medizinischen Versorgung nach Katastrophen. „Wir hatten die Präsidentin Daniela Lesmeister zu einem Vortrag eingeladen und von dem Umfang der nationalen und internationalen Einsätze erfahren“, sagte Gervers-Hagedorn über den Spendenzweck. Das erklärte Club-Motto lautet daher ‚Zusammenwachsen, zusammen wachsen und zusammen Gutes tun‘. Besonders das internationale Netzwerken haben sich alle Clubs auf die Fahne geschrieben. In der rotarischen Service-Gemeinschaft zählt der IWC in rund 100 Ländern über 100 000 Mitglieder und gehört mit zu den größten Frauenvereinigungen. „Wir hatten jetzt Kontakt zu einem indischen Club“, sagte Gerwers-Hagedorn. Jeden zweiten Donnerstag im Monat treffen sich die Frauen in der Repelener Linde zum Austausch, oft steht ein Vortrag auf dem Programm hat.

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