Moers: Moerser Frühling startet mit Jazz-Workshop und Konzert

Moers: Moerser Frühling startet mit Jazz-Workshop und Konzert

Gleich zwei ungewöhnliche Jazz-Ereignisse bot der diesjährige "Meerbecker Kulturfrühling" in der Barbara-Kirche. Am Nachmittag führte die an der Saarbrücker Musikhochschule unterrichtende Sängerin Barbara Barth in einem zweistündigen Chor-Workshop sieben Teilnehmer in die stimmlichen Feinheiten des Jazzgesangs ein. Am Abend dann gab sie gemeinsamen mit ihrem Musikerkollegen, dem Pianisten Manuel Krass, ein Konzert, in dem auch die Workshop-Teilnehmer einen kleinen Auftritt hatten.

Gleich zwei ungewöhnliche Jazz-Ereignisse bot der diesjährige "Meerbecker Kulturfrühling" in der Barbara-Kirche.

Am Nachmittag führte die an der Saarbrücker Musikhochschule unterrichtende Sängerin Barbara Barth in einem zweistündigen Chor-Workshop sieben Teilnehmer in die stimmlichen Feinheiten des Jazzgesangs ein. Am Abend dann gab sie gemeinsamen mit ihrem Musikerkollegen, dem Pianisten Manuel Krass, ein Konzert, in dem auch die Workshop-Teilnehmer einen kleinen Auftritt hatten.

Doch dafür galt es erst einmal fleißig zu üben. Nach ein paar körperlichen Lockerungsübungen ging es dann auch schon stimmlich los. Zuerst mit einem langen "A", wenig später folgte ein dunkles "U" und danach noch ein spitzes "I". Alles in verschiedenen hohen Stimmlagen. Das klappte schon gut.

"Und jetzt rücken wir etwas näher zusammen und machen noch mehr daraus", kündigte Barth an und verzichtete beim nächsten Durchgang auf die vorherige Klavierbegleitung. "Nicht schlecht", lobte sie. "Ich denke jetzt können wir mit der eigentlichen Liedprobe beginnen." Dafür hatte sie ein altes irisches Volkslied mit dem Titel 'Black ist he Colour of my true Loves Hair' ausgesucht. Darüber hinaus mussten aber auch noch ein paar begleitende Musiksequenzen einstudiert werden, mit denen die Teilnehmer einen anschließenden Solopart der Sängerin als Background-Chor begleiten sollten.

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Keine leichte Aufgabe, wie sich am Abend herausstellte, denn Barbara Barths im ersten Konzertteil dargebotenen, von Manuel Krass ungewöhnlich einfühlsam am Piano begleiteten stimmlichen Darbietungen erwiesen sich als ziemlich ausdrucksstark.

Damit stieg das anfänglich schon nicht geringe Lampenfieber der Workshop-Sänger und -sängerinnen noch einmal um ein paar Grad, als sie den zweiten Teil des Konzertes eröffneten. Doch ihre Angst war unbegründet.

Am Ende erhielten sie sowohl für die einstimmige Darbietung der Melodie als auch in ihrer Funktion als Background-Chor in der Kirche von den Besuchern einen begeisterten Beifall.

(lang)