Moerser Einzelhandel: Lichthaus mit Familientradition

Einzelhandel in Moers : Lichter und Lampen für jeden Anlass

Marvin Mußbach bietet seinen Kunden Erleuchtung jeglicher Art. Er übernahm das Geschäft von seinen Eltern.

Er stellt sein Licht nicht unter den Scheffel – hat Gespür für Trends und Qualität. Marvin Mußbach ist Chef und Besitzer des Moerser Lichthauses an der Homberger Straße. „Licht erleben“ ist seine Devise – und die Schaufenster-Gestaltung ein Höhepunkt.

Sein Angebot: „Wir bieten Beleuchtung für alle nur denkbaren Situationen: für den Essplatz, für die Küche, für die Decke. Zudem Wandbeleuchtungen, Licht in unterschiedlichen Warmtönen und Modelle, die sowohl klassisch als auch modern ausgerichtet sind.“ Zum Sortiment gehören zudem dekorative Innenbeleuchtungen sowie Pendel- und Standleuchten. „Unser Team ist stets auf dem neuesten Stand, der sich ständig – gerade auch auf dem Gebiet der LED-Technik – weiterentwickelt.“

Professionelle Beratung gehört zum Programm. Mußbach arbeitet gegen den Trend und das Internet, plädiert für fairen Einzelhandel. Der Geschäftsmann übernahm das Unternehmen von seinen Eltern, Elke und Uwe, die es ursprünglich einige Jahre unter dem Namen Jo-Pa (Josef Panzak – Ekektro und Beleuchtung) an der Uerdinger Straße führten.

Seit nunmehr rund drei Jahrzehnten residiert das Lichthaus bereits an der Homberger Straße 39. Die Lage aber ist für Elke Mußbach, die das Einzelhandelsgeschäft nach dem frühen Tod ihres Mannes ausbaute, ein „städtebauliches Problem.“ Sie hat die Ende der 90er Jahre beschlossene Anbindung der Steinstraße an die Homberger Straße abgelehnt. Deren Sinn war die Verkehrsberuhigung für die Homberger Straße. Mußbach aber plädierte für den Durchgangsverkehr. Für sie war er kundenfreundlich. „Er wirkte belebend.“ Mit dem Abriss von Horten und C&A einige Jahre später brach das letzte noch verbliebene belebende Element zusammen. „Das war wie ein Paukenschlag“, sagt auch Wilhelm Bommann, Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes, der zudem auch das Parkplatzproblem der Geschäftsinhaber sieht.

Die immer noch engagierte Geschäftsfrau vermisst die Kombination und die Zusammenarbeit mit dem Geschehen im Zentrum der Stadt: „Die Straßenfeste und die Veranstaltungen in der Innenstadt enden an der Einmündung in die Hopfenstraße“, beklagt sie. „Zudem fehlen hier individuelle Geschäfte mit einem anspruchsvollen Angebot, es fehlt einfach der Mix“, bedauert sie.

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