Moers: Wo alter Schmuck wieder modern wird

Hier bedient der Chef noch selbst : Wo alter Schmuck wieder modern wird

Lothar Sühlmann, Inhaber des Schmuck- und Uhrengeschäftes S.A.M. an der Ecke Klosterstraße/Kastellplatz, eröffnete vor 34 Jahren.

Allein schon der Name erweckt Aufmerksamkeit. S.A.M. steht für Schmuck Accessoires Moers. „Die zwar kreative, aber eher ausgefallene Bezeichnung entstammt einer Idee, die einst in gemütlicher Runde bei einem Glas Wein entstand“, erzählt Lothar Sühlmann, Besitzer und Chef des Schmuck- und Uhrengeschäftes an der Ecke Klosterstraße/Kastellplatz. Längst aber wurde S.A.M. zu einem Begriff. Mit seiner zentralen Lage, seiner Vielfalt und der Palette ergänzt es das historische Altstadtdreieck und unterstreicht das Flair und den Charme mit Markt, Museum und Schloss.

Vor rund 35 Jahren, im September 1985, eröffnete Sühlmann hier das Fachgeschäft für Schmuck, Accessoires und Uhren. Immer wieder wurde es im Laufe der Zeit verändert, vergrößert, verschönert. „Auf Schmuck-Fachmessen haben wir uns stets neu informiert, uns beraten lassen und Empfehlungen geholt für eine bessere, ansprechendere und modernere Gestaltung des Geschäftes und der dazu gehörigen Räume“, erzählt der Einzelhändler. Heute stehen dem Chef acht fachlich geschulte und engagierte Mitarbeiterinnen zur Seite.

„Mit ihrem Engagement leisten sie nun seit vielen Jahren schon einen wichtigen Beitrag zum Erfolg“, sagt Sühlmann. In den Glasvitrinen wird die Vielfalt der Kostbarkeiten und Geschmeide – Colliers, Ringe, Armreifen, Anstecknadeln, Halsketten und mehr – angeboten. Ein großes Plus bei S.A.M.: Eine Werkstatt schließt sich an den Verkaufsraum an. Dort stehen nicht nur ein ganz normaler Batterie- oder Armbandwechsel auf dem Programm, dort werden auch Umarbeitungen und Sonderanfertigungen fachmännisch ausgeführt.

Für seine reiche Auswahl und mannigfache Palette an Trauringen war und ist S.A.M. in der ganzen Region bekannt. Beliebt seien heute Ringe aus Platin, auch schick gefertigte Ringe aus Edelstahl mit einer goldgelben Verarbeitung seien gefragt, so Sühlmann. Der Geschäftsmann verweist zudem betont auf den seit Jahren schon neuen Trend bei Uhren. „Sie sind längst ein modischer Aspekt im Schmuckgeschäft, sollen streng, aber nicht verspielt sein“, verrät der Geschäftsmann. „Sie sind mittlerweile bereits Statussymbol. Mit dem richtigen Modelabel sollen sie den richtigen Effekt erzielen.“

Die Werkstatt im Haus hat für Sühlmann noch einen Aspekt: die Umarbeitung alter wertvoller Schmuckstücke. „Das ist in einer Zeit, in der viel vererbt wird, positiv.“ Viele junge Menschen kommen mit geerbten wertvollen Schmuckstücken und möchten eine Umarbeitung. „Wir beraten dann, machen Vorschläge und bieten Entwürfe an.“

Da zwei Goldschmiede und auch Uhrmachermeister für S.A.M. arbeiten, steht einer guten Zusammenarbeit nichts im Wege. „Ist eine Kette zum Beispiel in Auftrag gegeben, kann es sein, dass der Kunde sie nach der Umarbeitung kaum wieder erkennt“, berichtet Sühlmann.

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