Stadtplanung in Moers Wie die Unterwallstraße beruhigt wird

Moers · Weniger Platz und Tempo 30 für Autofahrer, mehr Platz für Radfahrer: Bald soll die am Rathaus vorbeiführende Verkehrsachse ein neues Bild bieten. Politik und Verwaltung wollen noch mehr – aber das muss warten.

 Die Unterwallstraße aus der Drohnenperspektive. Vorne ist die Trotzburg-Kreuzung, rechts das Rathaus zu sehen.

Die Unterwallstraße aus der Drohnenperspektive. Vorne ist die Trotzburg-Kreuzung, rechts das Rathaus zu sehen.

Foto: Norbert Prümen

Ein Gespenst geht um in Moers, und das schon seit Jahren. Es heißt „Shared Space zwischen Neumarkt und Rathaus“. Die Bezeichnung steht für eine Unterwallstraße, auf der Schrittgeschwindigkeit herrscht und Autos, Radfahrer und Fußgänger gleichberechtigt sind. „So wie in Duisburg vor dem Theater“, lautet die Standard-Beschreibung. Bis diese Vision in Moers Wirklichkeit wird, werden weitere Jahre vergehen. Ungefähr zehn, um genauer zu sein. Auf diese Zeit ist ein Provisorium angelegt, das die Verkehrsplaner im Rathaus ausgearbeitet haben. Es geht darum, den Autoverkehr auf der Unterwallstraße auszubremsen, das Radfahren attraktiver zu machen und die Querung für Fußgänger in Höhe des Rathauses zu verbessern.