Ermittlungserfolg in Moers Verdächtiger in Haft nach Schuss in Meerbeck

Moers · Am Montag brach ein Mann auf der Kirschenallee in Meerbeck zusammen; er war offenbar durch einen Schuss an beiden Beinen verletzt worden. Die Ermittlungen der Duisburger Mordkommission führten zu einem Bekannten des Opfers. Eine Tatwaffe konnte bisher aber nicht gefunden werden.

 Polizei und Rettungsdienst an der Kirschenalle kurz nach der Tat am Montag.

Polizei und Rettungsdienst an der Kirschenalle kurz nach der Tat am Montag.

Foto: Norbert Prümen

Im Fall eines Mannes aus Moers, der mit einer Schussverletzung auf der Kirschenallee in Meerbeck aufgefunden worden ist, hat die Polizei am Dienstagabend (30. Mai) einen dringend tatverdächtigen Mann festgenommen. Nach mehreren Zeugenaussagen und der Befragung des 26-jährigen Verletzten hatte die Polizei nach einem 32-jährigen Bekannten des Tatopfers gefahndet. Der Beschuldigte lasse sich nun anwaltlich vertreten; eine Tatwaffe konnten die Ermittler bisher nicht sicherstellen. Nach der Tat am Montag hatte die Duisburger Kripo eine Mordkommission eingerichtet und Ermittlungen wegen eines möglichen versuchten Tötungsdelikts aufgenommen. Die Beamten der Mordkommission hatten am Dienstnachmittag noch mit einem Sprengstoffspürhund nach Beweisen im Umfeld des Tatortes zwischen der Homberger Straße und der Kirschenallee gesucht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve, Zweigstelle Moers, ist der Verdächtige dem Haftrichter im Moerser Amtsgericht vorgeführt worden. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung. Den Ermittlungen zur Folge soll es zwischen den beiden Kontrahenten um Geldstreitigkeiten gegangen sein, berichtete die Polizei. Dem 26-Jährige, der an beiden Beinen Verletzungen erlitten hatte, geht es inzwischen besser, er sei am Dienstag aus dem Krankenhaus entlassen worden.

(pogo)
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