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Moers: „Rock-it!“ wieder live und vor Publikum

Festival in Moers : „Rock-it!“ wieder live und mit Publikum

Nach einer digitalen Corona-Ausgabe im vergangenen Jahr findet das 13. Festival für junge Bands und Liedermacher wieder wie gewohnt in der Bollwerk-Halle statt. Zwei Tage lang gibt es Musik satt.

„Rock-it“: Im letzten Jahr konnte, das beliebte Festival für junge Bands und Liedermacherinnen und -macher aus Corona-Schutzgründen nur digital ablaufen – jetzt kommt es wieder live ins Moerser Jugendkulturzentrum „Bollwerk 107“ zurück. Insgesamt neun musikalische Gruppen und Solo-Künstler, vor allem vom Niederrhein und aus dem Ruhrgebiet, präsentieren sich am 8. Oktober und 9. Oktober, diesmal allerdings nur auf der großen Bühne in der Halle. Es ist mit dem letzten digitalen das inzwischen 13. Festival.

„Wir hatten gut 450 Bewerbungen, viele davon noch aus der Zeit vor Corona. Es gibt ja für junge Bands und Liedermacher nicht so viele Auftrittsmöglichkeiten“, erklärte die Pressebeauftragte des Festivals, Clara Grallath. Die neun, die das Kuratorenteam aus der Fülle der eingesandten Videos ausgewählt hat, bieten von Rock über Folk, Rap, Reggae, Metal bis hin zu Liedermacherklängen die gesamte Bandbreite der jungen Musik aus der Region.

 Auch die Band Roxopolis ist ein „alter bekannter“ des Festivals. Das Trio spielt am 9. Oktober auf.
Auch die Band Roxopolis ist ein „alter bekannter“ des Festivals. Das Trio spielt am 9. Oktober auf. Foto: Eva Czaya

Gestartet wird am Freitag um 19 Uhr mit Noah Warwel. Der junge Moerser war mit seinem von einer Loopstation unterstützten Mix aus Pop und Akustikmusik schon bei mehreren „Rock-it“-Festivals dabei und ist inzwischen auch über seine Heimatstadt hinaus bekannt. Ihm folgt die vierköpfige Kölner Band „Tausend Trailer“. Ihre aus Rap und akustischer Gitarrenmusik bestehenden Songs besingen neben persönlichen Erlebnissen und Gefühlen auch sozialkritische und politische Themen. Den dritten Auftritt bestreitet die aus fünf Musikerinnen und Musikern bestehende Band „Threepwood ‚N Strings“ aus Marl. Sie machen vor allem tanzbaren Folk, der Indie-Rock und Irish Folk miteinander verschmelzen lässt. Mit der Band „Astrolaut“ aus Recklinghausen endet am Freitag der erste -Abend. Das Trio ist vor allem für seinen „wuchtigen Syntesizer-Sound“ bekannt und zählte beim bundesweiten Bandcontest 2015 zu den zehn besten Newcomern.

 Die Band Astrolaut aus Recklinghausen setzt den Schlussakkord am Festival-Freitag.
Die Band Astrolaut aus Recklinghausen setzt den Schlussakkord am Festival-Freitag. Foto: Bollwerk 107
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Am zweiten Festivaltag geht es schon um 17 Uhr los. Den Beginn macht die in Nieukerk beheimatete Band „Narran“. Sie kombiniert auf ihre ganz eigene Weise Rock, Pop, Rap und Metal, dazu gibt es sowohl deutsche als auch englische Texte. Auftritt Nummer zwei betreitetet der Kölner Musiker „Luca“. Er spielt schon seit seinem siebten Lebensjahr Gitarre und hat sich mit zahlreichen elektronischen Bandarrangements einen Namen gemacht. Weiter geht es danach mit „Roxopolis“, einer dreiköpfigen Band aus Essen. Sie war ebenfalls schon bei „Rock-it“-Festivals in Moers zu Gast. Ihre Musik fällt in die Sparte Indie, enthält aber auch Elemente aus HipHop und Dub. Die nachfolgende Band „Eleven Years“ aus Recklinghausen hat sich vor allem dem harten Rock und Pop verschrieben.

Den Abschluss am Samstag macht dann „Fridy And The Fools“ Die fünfköpfige Band aus Ratingen macht in erster Linie soulig-funkige Instrumentalmusik mit rockigen Einlagen. Damit geht das Moerser „Rock-it“-Festival in diesem Jahr zuende.