Moers: Neuer Mittags-Imbiss am Kö

Imbiss in Moers: Frische Ideen für neue Gastro am Kö

Gastronom Abu Durna, der bereits die „Currybar“ in der Grafschafter Passage betreibt, baut die Räume des Asia-Imbiss’ am Königlichen Hof um. Vor allem Schüler und Geschäftsleute will er künftig mittags mit frischem Essen versorgen.

Nicht abgehoben, aber anders: Am Königlichen Hof, in den ehemaligen Räumen des „Asia Food am Kö“, entsteht eine neue Mittagsgastronomie. Gastronom Abu Durna, der als Pizzataxi-Fahrer begann, gemeinsam mit einem Geschäftspartner ein Catering-Unternehmen aufbaute und heute selbstständig unter anderem in der Grafschafter Passage die „Currybar“ betreibt, will mit seinem neuen Laden raus aus der Schmuddel-Ecke am Kö, im wahrsten Sinn des Wortes. Offen und hell sollen die neuen Räume werden. „Ich will etwa Schönes schaffen“, sagt der 44-Jährige. „Auf 27 Quadratmetern.“ Das Konzept hat er sich selber ausgedacht.

So soll die Speisekarte, jedenfalls am Anfang, eher klein ausfallen. Dem Gastronom ist vor allem Frische wichtig. „Ich kann mir viele Dinge vorstellen“, sagt Durna. „Entscheidend ist aber, was machbar ist. Die Leute müssen wissen, dass es bei uns schnell geht und sie nicht lange auf ihre Essen warten müssen, auch wenn eine Schlange vor der Tür steht.“

Fest steht: Es wird auf jeden Fall Burger geben – „in einer einfachen Variante zu einem erschwinglichen Preis, den sich zum Beispiel auch Schüler leisten können, aber auch ausgefallener Kreationen im Menü“, sagt der Gastronom. Ansonsten stehen eine Salatbar, Poutine – ein Fast-Food-Hit aus Kanada, der in der ursprünglichen Version aus guten, in diesem Fall holländischen Pommes frites, Käse und Bratensauce besteht – Hotdogs und Wraps auf der kulinarischen Ideenliste.„Entschieden ist auch, dass es Angebote für Vegetarier geben wird“, sagt Durna. „Und wir verzichten auf Schweinefleisch. Die klassischen Burger bestehen aus hundert Prozent Rind, Hotdogs zum Beispiel aus Geflügelwürstchen.“

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Die Eröffnung ist für Anfang November geplant – ohne Gewähr. „Ich arbeite mit einem kleinen Budget und ausschließlich mit Handwerkern, die ich auch persönlich kenne“, sagt der 44-Jährige. „Da dauert so ein Umbau dann auch schon mal drei Monate.“

Was die Innenausstattung des potenziellen neuen Mittagshotspots betrifft, setzt der Geschäftsmann auf die eigene Kreativität. Modern, ausgefallen und gleichzeitig gemütlich soll der kleine Laden werden – mit viel Holz und besonderen Details, einer großen Theke mit offener Küche und ein paar bequemen Bänken und Stehtischen. Die bisherige Fensterfront wird ausgebaut und durch eine Faltanlage ersetzt, der neue beheizte Außenbereich bis auf Höhe der Fensterfront des benachbarten Euro-Shops gezogen. „Die Erweiterung ist vonseiten der Stadt auch schon abgesegnet“, sagt Durna. „Bis zur Eröffnung werden wir da aber nicht mehr schaffen. Ich gehe momentan von Januar aus.“

Geöffnet sein wird der neue Imbiss voraussichtlich montags bis samstags von 11 bis 19 Uhr. Allein eine Sache ist noch nicht geklärt: der Name. „Ich habe schon eine Idee“, sagt Durna. „Aber die wird noch nicht verraten.“

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