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Moers: Kleine Welten: Am Niederrhein ist man so frei

Kleinkunst in Moers : Kleine Welten: Am Niederrhein ist man so frei

Die Kleinkünstler „Die kleinen Welten“ feierten mit neuem Programm Premiere im Kleinen Reichstag. Es gibt weitere Vorstellungen.

Der Niederrheinische Kleinkünstler Christian Behrens hat sein neues Programm „Sei so frei am Niederrhein“ vorgestellt. Zur Vorpremiere am Montagabend sind viele Besucher in den „Kleinen Reichstag“ gekommen. Und auch bei seinem 19. Programm hat Behrens wieder eine bunte Mischung aus Bildern, Gedichten, Geschichten und Liedern aufgetischt. Sein langjähriger Kollege Thomas Hunsmann begleitete ihn am Klavier mit selbst komponierten Melodien. Karin Jochums und Volker Kuinke lockerten das Programm wieder mit Cello und Flöte auf.

„Was ist Freiheit?“, hierzu hat der Heimatdichter viele Zitate gefunden und eigene Gedichte mit Botschaften von Freiheit und Ungebundenheit geschrieben. Über die Freiheit, alles tun oder alles lassen zu können, was man möchte, ohne dafür weit Reisen zu müssen. Auf das Fahrrad zu steigen und spontan die Gegend zu erkunden oder sogar im Gasballon die Welt von oben zu betrachten. Oder von oben aus dem Ballon bei der Kartoffelernte zusehen.

Christian Behrens zeigt, warum der Niederrhein „noch heute das Paradies auf Erden“ ist. Während der Niederrhein in sämtlichen Facetten und Jahreszeiten auf eine Leinwand gestrahlt wird, taucht der Besucher zusammen mit dem Künstler in die Schönheit der Umgebung ab. Auch die Eigenarten und Denkweisen des typischen Niederrheiners werden wie immer liebevoll betrachtet. Er erklärt mit Hilfe seiner Figuren Ditz Kempken und Erwin Kokoschinski, warum es die Worte eigentlich und uneigentlich gibt. Oder warum man etwas sagt, obwohl man ja eigenlich „nix sagen“ will und fragt, ob das „dann nicht nichtssagend“ wäre.

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 „Das neue Programm sollte anders werden als alle anderen Programme“, hatte Christian Behrens sich diesmal vorgenommen. „Alles neu und alles selbstgemacht“, nur einen Teil habe er aus seinem alten Programm sozusagen „von sich selbst geklaut“, erklärte bei der Premiere im Kleinen Reichstag. Die Geschichte von Bodo, dem Goldkettchen tragenden Bademeister der Xantener Südsee, „wo statt der Palmen Weiden stehn“. Der Bademeister muss sich nämlich bei Klängen der Unterbirtener Beachband zwischen Elfriede Hermanowski, Herta Hammerschmidt und Strandnixen entscheiden.

Die nächsten Vorstellungen von „Sei so frei am Niederrhein“ der Kleinen Welten einschließlich Abendessen gibt es im Kleinen Reichstag an der Uerdinger Straße in Moers am 29. Oktober und am 5. November.