"Moers karibisch": Musik und Cocktails wie Sand am Meer

„Moers karibisch“ : Musik und Cocktails wie Sand am Meer

„Moers karibisch“ heißt es wieder vom 11. bis 14. Juli. Der Kastellplatz wird zur Strandlandschaft mit Liegestühlen, Palmen, Bars und heißer Musik.

Das sollte man wissen, falls man mal Günther Jauch gegenüber sitzt und nach dem größten Street Beach Festival Deutschlands gefragt wird: Es findet nicht in a) Berlin, b) Hamburg, c) München statt, sondern in d) Moers. Jedenfalls sei „Moers karibisch“ auf dem Kastellplatz das größte Strandspektakel unter jenen, die die Agentur Just Festivals in 15 insgesamt Städten veranstaltet. „Und wir sind die einzigen, die das machen“, sagte am Montag Just-Festivals-Geschäftsführer Alexander Binevitch vor Pressevertretern.

Zum vierten Mal setzen die Dortmunder Event-Spezialisten vom 11. bis zum 14. Juli eine Strandlandschaft mit Liegestühlen, Bars, Ess-Ständen und Musik auf den Kastellplatz. Vor vier Jahren klein angefangen, beansprucht „Moers karibisch“ inzwischen den halben Platz. Für nächstes Jahr denke man über eine weitere Vergrößerung nach, sagte Binevitch. „Das Festival wird in Moers extrem gut angenommen.“ Mit 150 Tonnen Sand schütten die Organisatoren einen 15 mal 40 Meter großen „Strand“ auf. 20 echte Palmen setzen exotische Akzente. In dieser Kulisse können sich Gäste in Liegestühlen fallenlassen und von Jamaika träumen. Von einer Bühne aus beschallen Musikgruppen ab 18 Uhr (am Sonntag schon ab 14 Uhr) die Grafschafter Karibik mit Reggae und Latin-Klängen. Die Bühne ist eine Nummer größer als beim letzten Mal. „So könne auch größere Bands auftreten“, erklärte Binevitch. Wachstum auch beim Thema Flüssiges: Die Zahl der Cocktail-Bars wird um eine auf drei aufgestockt. Und an den Ess-Ständen waltet kulinarisches Weltbürgertum von Currywurst und Flammkuchen über afrikanischen Fleischspießchen bis zu und jamaikanischen Jerk Chicken.

Veranstalter Alexander Binevitch mit Giovanni Malaponti (Sparkasse), Sabine Blum, Marion Fett-Walter (beide Fett & Wirtz) und Michael Wittmann (Derpart Reisebüro). Foto: Josef Pogorzalek

Wie viele Menschen wohl kommen werden? Alexander Binevitch will keine Erwartungen wecken. Aus den Vorjahren lägen keine Zahlen vor. Bei einer Freiluft-Veranstaltung sei die Besucherzahl schwer zu schätzen. Aber: Der Platz war immer proppenvoll“, jedenfalls bei anständigem Wetter. Dass das Karibik-Festival so gut ankomme, liege auch an den Partnern: Die Sparkasse am Niederrhein ist ebenso dabei wie das Derpart-Reisebüro und das Autohaus Fett & Wirtz. Wer in der „Derpart-Lounge“ vorbeischaut, kann den von Geschäftsführer Michael Wittmann kreierten „Moers Gin“ kosten. Und Fett und Wirtz sorgt am 14. Juli für ein sonntägliches Kinderprogramm unter anderem mit einer Schatzsuche (14 und 16 Uhr, Anmeldung: schatzsuche@bmw-fett-wirtz.de). Bereits am Festival-Samstag beginnt um 12 Uhr ein Beachvolleyball-Turnier. Die Startplätze sind aber bereits ausgebucht.

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