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Moers: Hoffnung auf zehn kleinere und größere Konzerterlebnisse

Kultur in Moers : Hoffnung auf zehn kleinere und größere Konzerterlebnisse

Das Programm der städtischen Konzerte holt in weiten Teilen nach, was 2020 abgesagt werden musste. Es gibt aber auch einige ganz neue Programmpunkte.

„Wir geben nicht auf und planen hoffnungsvoll“, so formulierte es der künstlerische Leiter der städtischen Konzerte Moers Tobias Krampen bei der Ankündigung des neuen Konzertprogramms 2021/2022 am Mittwoch bei einem Pressetreffen mit dem Leiter der Moerser Musikschule Georg Kresimon und Birgit Grupp vom Niederrheinischen Kammerorchester in der Vorhalle des Martinstifts. „Nach der letzten Zeit haben wir alle jetzt ganz viel Sehnsucht nach Konzerten. Umso mehr freuen wir uns, dass es jetzt wieder aufwärts zu gehen scheint.“

Wenn die positive Pandemie-entwicklung so bleibt, dürfen sich die Freunde der klassischen Klänge vom September diesen bis zum Juni nächsten Jahres auf insgesamt zehn abwechslungsreiche, kleine und größere Konzerterlebnisse freuen. Ein großer Teil davon sollte eigentlich schon in der letzten Saison stattfinden, einige wenige sind aber auch neu im Programm, wie zum Beispiel ein am 12. November geplanter Auftritt der Violinistin Natalie Demina und der in Moers heimischen Olga Andryushchenko am Piano mit französischen Stücken aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Den Auftakt zu dem neuen Programm macht einen Monat zuvor mit Sheila Arnold wieder eine Pianistin, diesmal allerdings solo mit Werken von Mozart, aber auch einigen Überraschungen zum Beethovenjahr 2020. Weitere kleine musikalische Leckerbissen versprechen unter anderem im Februar  ein Auftritt der vier Moerser Sommerakademie-Teilnehmerinnen und Teilnehmer Katharina Fulda (Gesang), Laura Pitz, Amalia Lina und Mark Kantorovic am Klavier, sowie im Mai eine öffentliche Generalprobe mit dem jungen Dortmunder Akkordeon-Virtuosen Julius Schepansky.

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Die großen festlichen Konzerte zu Weihnachten und Neujahr werden am 11. (Abo) und 12. Dezember das Niederrheinische Kammerorchester unter anderem mit Werken von Bach, Händel und Corelli und am 9. Januar das aus dem Leipziger Gewandhausorchester hervorgegangene Posaunenquartett „Opus 4“ gestalten.

Zum Abschluss des Programms im Juni haben dann unter dem Titel „Götterfunke - Himmelszelt und Unterwelt“ alle aktiven Chormitglieder und solche, die es noch werden wollen, die Möglichkeit, einen zweistündigen Workshop mit der Leiterin des Bonner Kreuzkirchen-Chores „Vox Bona“ zu absolvieren und anschließend eine 30-minütige Generalprobe des Chors mitzuerleben. Zum Schluss noch ein musikalischer Tipp im Vorfeld des neuen städtischen Konzertprogramms: Am Sonntag, 20 Juni spielt das Johannes-Krampen-Trio ab 18 Uhr im Moerser Schlosshof bekannte Filmmusiken. Zu dem Besuch ist zurzeit noch ein negativer Coronaschnelltest, eine zweifache Impfung oder der Nachweis einer überstandenen Infektion erforderlich.

Weitere Informationen zu den städtischen Konzerten gibt es im Büro der Moerser Musikschule, Filder Straße 126, 02841 1333, sowie unter www.moers.de