Moers Festival Konzerte an ungewöhnlichen Orten

Moers · Bei kostenlosen Kurz-Konzerten im Stadtgebiet können sich die Besucherinnen und Besucher „moersifizieren“ lassen. Seit 2017 gibt es während des Moers Festival kostenlose Konzert an Orten wie dem Bürgemeisterbüro.

 Unter dem Titel „Moersify“ lädt das Moers Festival über Pfingsten an verschiedenen Standorten zu Gratiskonzerten ein.

Unter dem Titel „Moersify“ lädt das Moers Festival über Pfingsten an verschiedenen Standorten zu Gratiskonzerten ein.

Foto: Christoph Reichwein (crei)

Vom 3. bis 6. Juni lockt das Moers-Festival wieder Tausende von Jazz-Freunden in die Grafenstadt. Dabei wird es parallel zu den in diesem Jahr an drei Festivalorten veranstalteten Hauptkonzerten unter dem Namen „Moersify“ aber auch wieder zahlreiche kostenfreie Kurz-Konzerte an vielen Spielorten in der Stadt geben. Das sind zum Teil örtliche Lokale wie „Die Röhre“ an der Weygoldstraße oder das „Café Lyzeum“ am Hanns-Albeck-Platz, aber auch verschiedene Geschäfte, die Stadtkirche oder das Büro des Bürgermeisters im Rathaus und sogar das Bettenkamper Naturfreibad. „Wir machen diese kostenfreien Zusatzkonzerte schon seit 2017, und sie sind immer sehr gut besucht worden“, erklärte Michael Schumacher, Pressesprecher des Moers-Festivals. Die jeweiligen Orte zu finden, war seiner Aussage nach für die Besucher bisher kein Problem und dürfte es, obwohl die Zahl der Orte in diesem Jahr nochmal zugenommen hat, auch diesmal nicht sein: „Da waren unsere Gäste seit Jahren stets recht clever“, meinte er. Ähnlich vielseitig wie die Konzertorte sind auch deren Zeiten. So wird es am Freitag insgesamt neun, am Samstag sechs, am Sonntag fünf und am Montag vier über den ganzen Tag verteilte verschiedene „Moersify“-Termine geben. Den Auftakt machen am Freitag um 13 Uhr der Saxofonist Florian Walter und Tizia Zimmermann am Akkordeon im Büro von Bürgermeister Christoph Fleischhauer. Dem folgen um 16 und 16.45 Uhr zwei Konzerte des brasilianischen Jazz-Pianisten Amaro Freitas in der Grafschafter Diakonie und im Rudolf-Schloer-Stift und um 19 Uhr ein Film über Afghanistan mit Live-Musik im Alten Landratsamt. Der Abend beginnt dann um 20 Uhr mit Angelika Niescir im „Café Extrablatt“ und endet nach drei Konzerten weiterer Musiker um 1 Uhr nachts mit André O. Möller an der Orgel in der Stadtkirche.

Der Samstag beginnt, wie auch der Sonntag und Montag um 11 Uhr mit der vierköpfigen Band „Ghost Dogs“ im „Bettenkamper Meer“. Ab 16.45 Uhr gibt dann nach seinem Auftritt am Festivalort „Rodelberg“ der amerikanische Musiker Matthew Welch ein Dudelsackkonzert, und um 22 Uhr machen die japanische Geigerin Sana Nagano und der Schweizer Noise-Musiker Joke Lanz den Abschluss in der „Röhre“, um auch für diesen Tag nur einige Beispiele zu nennen. Am Sonntag dürfen sich die Besucher um 12 Uhr im „Café Lyzeum“ auf einen gemeinsamen Auftritt von Michael Sarin am Schlagzeug, Francesco Guerri am Cello, Ambra Chiara Michelangeli an der Viola und Ken Filiano am Bass, sowie gleich zweimal um 16.45 im Rudolf-Schloer-Stift und um ein Uhr in der evangelischen Stadtkirche auf die israelische Pianistin Maya Dunietz freuen.

Der Montag beginnt um 11 Uhr wieder mit den „Ghost Dogs“. Ihnen folgen um 14 Uhr Drummer Jason Nazary und Gitarrist Stefano Calderano im Rudolf-Schloer-Stift und um 16 Uhr an der gleichen Stelle die Gruppe „Madragora“. Mit dem Konzert des Saxophonisten Jan Klare und des amerikanischen Bassisten Luke Stewart um 17 Uhr im Büro der SPD Moers endet die diesjährige „Moersify“-Aktion.

Alle Konzerte sowie die dazugehörigen Orte und Zeiten, sowie alle Informationen zum Festival selber und dessen weitere Zusatzveranstaltungen findet man im Internet unter www.moers-festival.de.

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