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Moers Festival läuft nur digital

Pfingsten in Moers : Moers Festival läuft nur digital

Die Jubiläumsausgabe des Moers Festivals muss ohne Publikum stattfinden. Trotz zahlreicher Lockerungen in den unterschiedlichsten Bereichen bleiben Festivals weiterhin untersagt, teilt die Moers Kultur GmbH mit.

Die ab sofort in Kraft tretende neue Coronaschutzverordnung macht es endgültig: Auch die 50. Jubiläumsausgabe des Moers Festivals kann, wie bereits im vergangenen Jahr, nicht mit physisch anwesendem Publikum stattfinden. Trotz zahlreicher Lockerungen in den unterschiedlichsten Bereichen bleiben Festivals weiterhin untersagt. Das teilte das Festivalteam am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit.

„Das war schon ein herber Schlag“, kommentiert der künstlerische Leiter Tim Isfort die neuen Verordnungen. „Wir haben bis zuletzt auf Zuschauer gehofft.“ Damit fallen Camping, Festivaldorf und Händlerbereich weg. „Die im Vorverkauf erstandenen Tickets können über den Partner AD Ticket zurückgegeben werden, der komplette Ticketpreis und alle Gebühren werden erstattet. Aber natürlich freuen wir uns, wenn unsere Unterstützer und Fans wieder spenden. Das kann ganz einfach an unseren neuen Förderverein Moersfriends gehen“, fügt Isfort hinzu.

Aber auf außergewöhnliche Klänge brauche man an Pfingsten nicht zu verzichten. „Wir haben nach wie vor die volle Rückendeckung unserer Medienpartner“, erläutert Pressesprecher Thorsten Töpp. „Alle Konzerte kann man im arte Concert Live-Stream erleben, WDR3 überträgt wie gewohnt Samstag Abend.“ Ein besonderer digitaler Trip sei die Entdeckungsreise ins neu geschaffene virtuelle Moersland. Und ein Rahmenprogramm mit Diskussionen, Interviews, Videobotschaften und dem Kampf der Moerphs und der Pyrills machen aus dem Stream ein besonderes Ereignis.„Wir wünschen uns wieder viel Kommunikation mit unseren Fans“, ergänzt Isfort. 2020 war ein ganzes Team rund um die Uhr mit den zahllosen Kommentaren, Video- und Fotogrüßen aus aller Welt beschäftigt. „Kommt, bleibt bei uns!“, wünscht sich Geschäftsführerin Helena Lischka. Man werde soviel Analoges, wie möglich machen.