Moers Festival Eine Wanderung zu den Orten der Musik

Moers · Halbzeit auf dem Moers Festival. Seit Freitag läuft das viertägige Musikevent. Ein sonniger Pfingstsamstag lockte zahlreiche Besucher in die Grafenstadt. Einige Impressionen von RP-Fotograf Norbert Prümen.

 Der Händlermarkt am Rodelberg lockte am Samstag viele Besucher in den Freizeitpark. Der Rodelberg ist seit 2021 Spielort des Moers Festivals.

Der Händlermarkt am Rodelberg lockte am Samstag viele Besucher in den Freizeitpark. Der Rodelberg ist seit 2021 Spielort des Moers Festivals.

Foto: Norbert Prümen

205 Künstler aus 25 Nationen, mehr als 90 Programmpunkte an drei Hauptspielorten: Die 51. Ausgabe des Moers Festivals ist eine musikalische Entdeckungsreise. Vor allem am sonnigen Pfingstsamstag gingen viele Besucher zwischen Festivalhalle am Solimare, Rodelberg im Freizeitpark und Gymnasium in den Filder Benden zu Fuß oder mit dem Rad auf Wanderschaft.

 Am Freitag gab er am Rodelberg ein Dudelsack-Solo, am Samstag  fuhr Matthew Welch auf dem Pianomobil übers Festival-Areal.

Am Freitag gab er am Rodelberg ein Dudelsack-Solo, am Samstag  fuhr Matthew Welch auf dem Pianomobil übers Festival-Areal.

Foto: Norbert Prümen

Von der Bühne am Rodelberg zog das energetische und kraftvolle Spiel des Hiby-Hano-Duos über das Areal zwischen Streichelzoo und japanischem Garten. Saxofonist Hans Peter Hiby und Shoji Hano, einer der bekanntesten Schlagzeuger Japans, lieferten Free Jazz vom Feinsten ab.

 Der Mädchenchor am Essener Dom sang mit dem Meitar-Ensemble der Komponistin Maya Dunietz aus Israel.

Der Mädchenchor am Essener Dom sang mit dem Meitar-Ensemble der Komponistin Maya Dunietz aus Israel.

Foto: Norbert Prümen

Ein intensives Musikerlebnis bescherte die Violinistin Sana Nagano mit dem brachial klingenden Projekt-Titel „Smashing Humans“ dem Publikum in der Festivalhalle am Solimare, energiegeladen zog sie das Publikum in den Bann wie einige Stunden später die Komponistin Maya Dunietz aus Israel, die nicht nur das Meitar Ensemble in die Festivalhalle mitgebracht hatte, sondern den Mädchenchor am Essener Dom mit seinen bezaubernden und klaren Stimmen.

 Drei Festivalstandorte und viele Wegweiser.

Drei Festivalstandorte und viele Wegweiser.

Foto: Norbert Prümen
 Das Hiby-Hano-Duo jazzte auf der Bühne am Rodelberg.

Das Hiby-Hano-Duo jazzte auf der Bühne am Rodelberg.

Foto: Norbert Prümen

Der Chor intonierte einen von Dunietz auf arabische Poesie komponierten Zyklus und überraschte mit einem zum Teil kanonartigen Gesang von unterschiedlichen Positionen in der Festivalhalle am Solimare aus.

Mit den 13-köpfigen Gamo-Singers aus Äthiopien zog der Rhythmus in die Halle ein: Die Frauen und Männer begeisterten in ihren traditionellen Gewändern das Publikum mit ihrem Gesang und dem Takt gebenden Tanz. Das Programm für Montag gibt es unter www.moers-festival.de

Auch der Händlermarkt lockte zahlreiche Besucher an.

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