Moers: Dinos streicheln erlaubt

Die große Dinosaurier-Show gastierte jetzt in Moers im Kulturzentrum Rheinkamp : Dinos streicheln erlaubt

Die große Dinosaurier-Show gastierte jetzt in Moers im Kulturzentrum Rheinkamp.

Riesige Dinosaurier liefen am Wochenende durch das Rheinkamper Kulturzentrum. „Die lebendige Dinosauriershow“ zog mit fünf Vorstellungen mehrere hundert Besucher an.

Die Bühne war zum Dinopark umgestaltet worden, es gab Nebel, Musik und Lichteffekte. Kinder und Erwachsene verfolgten gespannt das Geschehen. Zwei Männer im Safari-Look führten durch die Show und zeigten mit Hilfe von „Animatronic Dinosauriern“, wie die Welt der Dinos aussah und wie sie gelebt haben. Bewegliche Nachbildungen von bis zu fünf Metern Länge und dreieinhalb Metern Höhe zogen durch das Kulturzentrum.

Bei der Mitmach- und Aktionsshow gab es viel zu lernen: Es ging um furchterregende, riesige Meeressaurier, um Flugsaurier mit Flügelspannen von über zehn Metern und um schreckliche Riesenechsen mit messerscharfen Zähnen und Klauen. 
In der Rolle der Paläontologen Johnson und Williams waren Sergio und Max Neigert aus Arnsberg zu sehen. Sie machten sich zusammen mit mutigen Kindern auf die Suche nach dem vergessenen Dinosaurierpark und seinen Bewohnern. Sie beobachteten, wie ein Dinobaby aus dem Ei schlüpft und trugen es anschließend zum Streicheln durch die Reihen.

„Traust du dich, mit einem Tyrannosaurus Rex zu kämpfen?“, wollte einer der beiden von einem Kind wissen. Bei der Ankündigung: „Der Velociraptor ist aus dem Gehege ausgebrochen und verschwunden“ kam richtig Bewegung in die Menge. Einige suchten tatkräftig mit, während andere sich in die hinteren Reihen retteten. Die Mitmach-Show kam gut an. Anfassen war ausdrücklich erlaubt.

In der Pause konnten Eltern ihre Kinder mit den Figuren fotografieren. Besonders begeistert waren die Besucher, dass man auf einigen Nachbildungen sogar Reiten konnte. Seit fast zwei Jahren touren Sergio Neigert und sein Bruder Max Neigert mit der Ausstellung durch Deutschland. Das war für ihn kein Neuland. „Vorher hatte ich die größte Spinnen- und Insektenausstellung Europas“, berichtet der 32-Jährige.

Irgendwann habe er überlegt, was denn noch gut ankommen könnte. „Irgendwann macht ja jedes Kind mal eine Dino-Phase mit“, wusste er aus eigener Erfahrung. Vom der ersten Idee bis zur ersten Show dauerte es fast ein Jahr. Er eignete sich viel Fachwissen an, um die Informationen in seine Show einzubinden. Er besuchte auch eine Reihe ähnlicher Ausstellungen, die seien aber nicht gut und sehr steif gewesen, sagte der Arnsberger. Ihm schwebte eine „lebendige Show“ vor. Die Figuren ließ er größtenteils in England anfertigen. Die NRW-Tour führt die Brüder aus Arnsberg am Wochenende nach Bottrop.

Informationen und weitere Tourdaten unter: www.die-lebendige-dinosaurier-show.de