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Moers: Der Bürgermeister im Politikunterricht.

Moers : Bürgermeister im Politikunterricht

Das Stadtoberhaupt stellte sich am Gymnasium Rheinkamp den Fragen von Schülern.

Wie sieht Ihr Tag im Büro aus? Gibt es in Moers wieder ein Kino? Kann man die Fahrradwege erweitern? Zahlreiche Fragen hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6A und 6B des Gymnasiums Rheinkamp Europaschule Moers an Bürgermeister Christoph Fleischhauer. Er war auf Einladung der Schule unter strenger Beachtung der aktuellen Corona-Vorgaben zu Gast. Die Referendarinnen Xenia Deja und Christina Grams hatten mit den Schülerinnen und Schülern die Fragen entwickelt. Themenkomplexe waren Schule, Verkehr, Freizeit und Umwelt.

Das Stadthaupt freute sich über das Engagement der jungen Menschen und gab ihnen für künftige Diskussionen Tipps: „In einem demokratischen System muss man unterschiedliche Standpunkte hören und anderen Meinungen wertschätzend begegnen.“

Die angefragte Ausstattung mit iPads aller Mädchen und Jungen für den Unterricht konnte Fleischhauer nicht versprechen, aber er erläuterte, dass durch den Digitalpakt des Bundes interaktive Displays angeschafft werden. Positiv überrascht war Fleischhauer, dass die meisten Kinder analoge Bücher lesen und sich in der Bibliothek Moers zusätzliche Angebote wünschen.

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Beim Thema Radverkehr sicherte das Stadtoberhaupt zu, dass marode Wege nach und nach saniert werden und appellierte an die Eltern, die Kinder nicht direkt bis an die Schule zu fahren. Dabei kommt es immer wieder zu brisanten Situationen. Eine Gruppe schlug vor, die öffentlichen Abfalleimer in der Stadt auszuweiten. Der Bürgermeister bat um konkrete Standorte und versprach, diese der Enni vorzuschlagen. Beim Thema Umwelt- und Klimaschutz stellte der Verwaltungschef die Projekte der Stadt Moers vor und erläuterte seine Einschätzung, dass jeder etwas dazu beitragen kann – sei es durch bewussteren Fleischkonsum oder den Verzicht aufs Autofahren bei kurzen Strecken.

Zum Abschluss der Schulstunde bedankte sich Fleischhauer bei den engagierten und konzentrierten Schülerinnen und Schülern: „Danke, dass ich hier sein durfte. Ich finde es toll, dass ihr euch so stark mit Politik beschäftigt. Das ist wichtig für das gesamte Leben!“ Den Dank gaben Schulleiter Dirk Mennekes und der stellvertretende Schulleiter Andreas Rabstein zurück, die sich sehr über den Besuch und die Bereicherung des Unterrichts freuten.

(RP)