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Moers: Corona sorgt für Digitalisierungschub in der Stadtverwaltung

Dienstgeräte und Telearbeitsplätze in Moers : Corona sorgt für Schub bei Digitalisierung in der Stadtverwaltung

Mehr Dienstgeräte, mehr Telearbeitsplätze, ein Chat-System: In der Pandemie greift auch die Stadtverwaltung auf die Möglichkeiten zurück, die die moderne Technik bietet. Manches davon wird auch „nach Corona“ bleiben.

Die Digitalisierung in der Moerser Stadtverwaltung schreitet voran. 290 Smartphones, 60 Tablets und viele weitere Geräte sind bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung als Dienstgeräte im Einsatz. Vor fünf Jahren waren es 49 mobile Endgeräte. Das berichtete die Verwaltung im Ausschuss für Personal und Digitalisierung.

Zudem ist die Zahl der Telearbeitsplätze enorm gestiegen: von rund 20 vor der Pandemie auf fast 400 in der Corona-Hochphase. Die Verwaltung geht davon aus, dass rund 200 Telearbeitsplätze auch nach Corona weitergeführt werden. „Bei allen 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern macht es keinen Sinn, langfristig von zu Hause zu arbeiten. Es war nur aus Gründen der Gesundheit eine Übergangslösung“, erklärte der Beigeordnete Claus Arndt.

Corona hat außerdem dafür gesorgt, dass das intern genutzte Chatsystem besser angenommen wird. Das mache viele Abläufe einfacher und schneller. Zudem kommen Videokonferenzen vermehrt zum Einsatz. Ein Dokumentenmanagementsystem ist in der Einführung, eine Online-Lernplattform im Einsatz und Technik für hybride Sitzungen in den Besprechungsräumen des Rathauses geplant. Somit könnte ein Teil der Personen von zu Hause aus an Onlinemeetings teilnehmen, während andere sich vor Ort zusammensetzen.

Ebenfalls die Ratssitzungen werden digitaler: Moers ist Modellkommune für das Streaming der Sitzungen. Im Jahr 2022 wird voraussichtlich die erste Ratssitzung im Livestream stattfinden.

(RP)