Moers: Bethanien-Ärzte beantworten Fragen zum Thema Darmgesundheit.

Gesundheit in Moers : Bethanien-Ärzte am heißen Draht

Experten beantworten Fragen zum Thema Darmgesundheit. Das Krankenhaus wurde zum sechsten Mal zertifiziert.

Zur Qualitätssicherung unterzieht sich das Krankenhaus Bethanien alle drei Jahre einer Prüfung durch externe Gutachter. In diesem Jahr wurde es bei der sogenannten KTQ-Visitation (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) zum sechsten Mal erfolgreich zertifiziert. Dabei wurden in Anlehnung an sechs Kategorien verschiedene Aspekte der Patienten- und Mitarbeiterorientierung, der Sicherheit, des Informationswesens, der Krankenhausführung sowie des Qualitätsmanagements bewertet.

Bei der diesjährigen sogenannten Visitation haben die externen Prüfer erneut bestätigt, welche Prozesse im Krankenhaus Bethanien konstant gut umgesetzt werden: Mit dem Anteil an Fachärzten und -pflegern in den entsprechenden Abteilungen sind die Fachquoten der verschiedenen Berufsgruppen überdurchschnittlich groß. Dank interdisziplinärer Behandlungsstrukturen wird im Bethanien sichergestellt, dass Patienten ganzheitlich gut versorgt sind.

Die volle Punktzahl erreichte das Krankenhaus im Umgang des Personals mit Sterbenden und Verstorbenen. Bei dieser Bewertung war für die Gutachter nicht nur ausschlaggebend, dass das ärztliche und pflegerische Personal die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Patienten und Angehörigen einbezieht. Auch die umfassende seelsorgerische Begleitung sowie die Kontakte zu Hospizen und zum ambulanten Hospizdienst überzeugten bei der Visitation.

Dass sich das Krankenhaus Bethanien als gut im Ranking darstellt, liegt laut den Visitoren Uwe Tegtmeier, Frank Iwanowski und Günter Leimberger nicht nur an dem generell sehr gut differenzierten medizinischen Angebot. „Gerade Ihre Schwerpunktversorgung mit Ihrem speziellen Angebot ist Ihre große Stärke und macht das Bethanien zu einem sehr attraktiven Haus“, hielt Leimberger bei der Ergebnispräsentation am Ende der Visitationswoche fest.

Demnächst findet wieder eine Telefonsprechstunde am Bethanien-Krankenhaus statt. Fragen rund um das Thema Darmgesundheit können Interessierte am Montag, 28. Oktober per Telefon an drei leitende Ärzte richten. Die Chefärzte Professor Ralf Jürgen Kubitz und Hans-Reiner Zachert sowie die Leitende Proktologin Caterina Schulte-Eversum beantworten an diesem Tag von 18 bis 20 Uhr Fragen etwa zu Hämorrhoidenleiden und anderen Darmbeschwerden.

„Bei Darmbeschwerden handelt es sich oft, aber nicht immer um ein Hämorrhoidenleiden. Sie können auch durch andere Darmerkrankungen hervorgerufen werden“, weiß die Proktologin. Die Telefonsprechstunde soll ein niedrigschwelliges Informationsangebot darstellen, bei dem Interessentinnen und Interessenten bequem von zu Hause aus Anrufen können – auch anonym. Daher sei eine Abklärung beim Facharzt wichtig, um eine sichere Diagnose und optimale Therapie einzuleiten.

Die Rufnummer der Telefonsprechstunde lautet 02841 200-20450.

Neben der Telefonsprechstunde laden die Ärzte außerdem für Dienstag, 12. November, von 16 bis 19 Uhr zum Magen-Darm-Tag ein. Die Besucherinnen und Besucher der Infoveranstaltung erwartet ein Programm aus Vorträgen in der Kapelle des Krankenhauses. Zu Beginn des Infotages erklärt Caterina Schulte-Eversum in ihrem Vortrag, welche Therapiemöglichkeiten bei Beschwerden am Po helfen können. Hans-Reiner Zachert, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie spricht über Beschwerden, die vom Mastdarm kommen. Was Betroffene tun können, wenn der Darm entzündet ist, erklärt Ralf Jürgen Kubitz, Chefarzt der Gastroenterologie. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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