Moers: 225 Kilometer lange Rad-Route verbindet zwei Länder

Bewegung am Niederrhein : 225 Kilometer lange Rad-Route verbindet zwei Länder

Durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Niederlande und Deutschland hat jetzt die Oranier-Fahrradroute zwischen Apeldoorn und Moers eröffnet.

Unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit gab Conny Bieze, Regionalministerin der Provinz Gelderland, am Freitag auf Schloss Huis Bergh den Startschuss für die neue Oranier-Fahrradroute, die von Apeldoorn über ’s-Heerenberg und Kleve nach Moers führt. Zusammen mit den Bürgermeistern von Montferland, Kleve und Moers, dem Ehrenbürger von Apeldoorn und dem Geschäftsführer der Euregio Rhein-Waal wurde ein Banner enthüllt, das den 225 Kilometer langen Streckenverlauf zeigt.

Die Oranier-Fahrradroute führt auf ausgeschilderten Wegen durch eine malerische Landschaft vom niederländischen Apeldoorn bis zur Stadt Moers. Unterwegs gibt es die Möglichkeit zu zahlreichen Zwischenstopps: in Brummen, Rheden, Doesburg, Doetinchem, Zevenaar und ’s-Heerenberg auf niederländischer Seite und in Emmerich am Rhein, Kleve, Bedburg-Hau, Kalkar, Xanten und Rheinberg auf der deutschen Seite.

Die Oranier-Fahrradroute Apeldoorn–Moers ist Teil der Oranier-Route Niederlande–Deutschland, einer Initiative der Deutschen Zentrale für Tourismus in Amsterdam. Ziel ist die Präsentation und Vermarktung der Geschichte des niederländischen Königshauses Oranien-Nassau.

Die Oranier-Fahrradroute Apeldoorn–Moers nutzt beidseits der Grenze das Knotenpunktsystem und kann in beide Richtungen gefahren werden. Für die Wegweisung wurden Schilder mit dem Logo der Oranier-Fahrradroute an den Knotenpunkten ergänzt. Entlang der Route finden sich Informationstafeln und sogenannte Tretsäulen mit interessanten (Hör-)Geschichten über das niederländische Königshaus. Die neue Route schließt an die bereits bestehende Strecke Lingen–Apeldoorn an, die vor sechs Jahren von Prinzessin Margriet in Diepenheim eröffnet wurde.

Die Oranier-Fahrradroute Apeldoorn–Moers ist das Ergebnis des europäischen Interreg-Projekts „Auf den Spuren der Oranier“. Neben der Beschilderung wurden ein Reiseführer, Flyer und eine Website mit Fahrradnavigation entwickelt, sowie ein Messestand angeschafft.

www.oranierfahrradroute.de

(RP)
Mehr von RP ONLINE