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Moers: MIT: Darda in den Bundesvorstand gewählt

Moers : MIT: Darda in den Bundesvorstand gewählt

niederrhein (rp) Am vergangenen Wochenende fand in Bremen die 8. Bundesdelegierten-Versammlung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU statt. Alter und neuer Bundesvorsitzender ist der Niedersachse Dr. Josef Schlarmann, bekannt für seine konsequent fordernde Art, wenn es um die Interessen des Mittelstandes geht. So manchem Unionspolitiker ist er deshalb unbequem. Im Mittelstand ist er beliebt, was sich in seinem Wahlergebnis von 98 Prozent ausdrückt. Stellvertretender Vorsitzender wurde für NRW der parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Hartmut Schauerte MdB.

Kein Fraktionszwang

Von den rund 500 Delegierten aus allen Bundesländern mit in den Vorstand gewählt wurde für NRW auch der niederrheinische MIT-Bezirksvorsitzende Michael Darda aus Neukirchen-Vluyn. „Ich sehe es als ein vorrangiges Ziel meiner zukünftigen Arbeit, mit dafür zu sorgen, das Profil der MIT in der CDU zu stärken. Wir sind zwar eine Vereinigung innerhalb der CDU, dürfen aber nicht vergessen, für wen wir antreten. Immerhin sind rund 50 Prozent der MIT-Mitglieder nicht CDU-Mitglied. Das ist eine Verpflichtung, die grundsätzlich nicht Fraktionszwängen untergeordnet werden darf“, so Darda.

Deutlich wird dieses Selbstverständnis der MIT auch in dem einstimmig verabschiedeten Leitantrag. „Für eine grundsätzliche politische Wende – Renaissance der Sozialen Marktwirtschaft“. Knapp und präzise in zehn Leitsätzen formulierten die Mittelständler ihre ordnungspolitischen Vorstellungen, an denen sich eine erfolgreiche Politik für Deutschland ausrichten muss (nachzulesen unter www.mittelstand-deutschland.de). Es traf sich gut, dass der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, Gast und Festredner des Kongresses war und ihm so die „zehn Gebote“ mit auf den Weg gegeben werden konnten.

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Der Rheinberger MIT-Vorsitzende Michael Hoffmeister hatte das Thema unbezahlte Handwerkerrechnungen eingebracht. Auftraggeber zahlen hohe Rechnungen nicht. Die Liquidität wird vom Handwerker dringend gebraucht, um weitere Aufträge vorzufinanzieren. Die Weseler Delegierten Dr. Klaus Groß, Dinslaken, Dr. Ulrich Erens, Hamminkeln, Heinz Lindekamp, Hünxe, Dr. Meyer-Stoll, Moers, Chistian Strunk, Xanten Dieter Postulart und Michael Darda, beide Neukirchen-Vluyn brachten einen Antrag in die Bundesversammlung ein, der einen Vorschlag über gesetzlich vorzuschreibende Teilzahlungen enthielt. Der Kongress griff das Thema dankbar auf und leitete es zur Bearbeitung an den neu gewählten Bundesvorstand weiter.

(RP)