Moers: Mehr Schulklassen sollen die Museen besuchen

Moers: Mehr Schulklassen sollen die Museen besuchen

Internet-Plattform präsentiert Angebote in der Region.

Die abwechslungsreichen Angebote von Museen für Schulen in der Region präsentiert die neue Internetseite www.kim-euregio.eu. Das "Kulturgeschichtliche Museumsnetzwerk Rhein-Maas" möchte mit dem Projekt "kim - Klasse ins Museum!" Bildungspartnerschaften zwischen Museen und Schulen stärken. "Wir haben festgestellt, dass es sehr viele professionelle Angebote im Bereich der Museumspädagogik gibt, aber zu wenige Kenntnisse darüber in den Schulen und Suchfunktionen, diese zu entdecken", sagte Ingrid Misterek-Plagge, Geschäftsführerin des "Kulturraums Niederrhein" bei der Vorstellung im Grafschafter Museum. In Workshops und Vorträgen haben Lehrer aus der Umgebung sowie Mitarbeitende von Museen erste Einblicke erhalten.

"Das ist etwas, was regionale Kulturförderung wirklich ausmacht. Über die neue Internetseite können wir unsere Leistungen und Workshops breiter bekannt machen", freute sich Diana Finkele, Leiterin des Grafschafter Museums. Die Einrichtung hat konzeptionell stark an der Entwicklung von "kim" mitgearbeitet. Aktuell gibt es 81 Module auf der Plattform. Bei Buchungen erhält jede Schule einen Reisekostenzuschuss. Dieser wird durch die Unterstützung des deutsch-niederländischen Zweckverbands Euregio möglich gemacht. Gerade die Reisekosten waren bisher für Schulen bei Exkursionen ein Problem. Nun müssen sie nur noch die vergleichsweise geringen Workshop-Gebühren bezahlen. Auf der Internetseite sind alle Ansprechpartner, Preise und Kontaktdaten sowie allgemeine Informationen zum Museum und der jeweiligen Stadt genannt. Die Suche nach Angeboten erfolgt über mehrere Möglichkeiten: nach Unterrichtsfächern, Schulstufen oder Stichworten.

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Auch die Kindergärten können passende Workshops finden. Bei den jeweiligen Modulen wird ergänzend als Empfehlung dargestellt, was andere Schulen gebucht haben. "Es ist sehr unbürokratisch. Die Idee ist, dass auch Schüler selbst schauen können, was es an Angeboten gibt", sagte Ingrid Misterek-Plagge.

(RP)
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