Moers: Konzept für Sanierung der Rheurdter Turnhalle liegt vor

Moers: Konzept für Sanierung der Rheurdter Turnhalle liegt vor

Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr starten. Der Hauptausschuss soll heute grünes Licht geben.

Noch in diesem Jahr soll die Rheurdter Turnhalle renoviert werden. Die Gemeinde hat ein Ingenieurbüro beauftragt, ein Konzept zu erstellen. Ein Vertreter des Büros wird es heute Abend im Hauptausschuss vorstellen. Geben die Fraktionen grünes Licht, so sollen die Arbeiten zügig ausgeschrieben werden, so dass die Modernisierung der Halle in den Sommerferien angegangen werden kann. Dass sie auch innerhalb der Ferien abgeschlossen werden können, dafür möchte Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen allerdings nicht die Hand ins Feuer legen. "Bauen im Bestand bringt immer Unwägbarkeiten mit sich", sagt er.

Die Turnhalle stammt aus dem Jahr 1961 und ist für das Sportleben in der Gemeinde sehr wichtig. Die Rheurdter Schulkindern nutzen sie für den Schulsport, nachmittags und abends dient sie Vereinen und anderen Sportgruppen. "Sie ist von morgen bis 22 Uhr belegt", sagte Kleinenkuhnen. "Rheurdt ist, gemessen an den Einwohnerzahlen, die sportlichste Gemeinde in Nordrhein-Westfalen."

Bei der Renovierung geht es in erster Linie um den "Sozialbereich" - Umkleiden, Duschen, Toiletten. "Die Fliesen, die Leitungen, alles dort stammt noch aus der Bauzeit", sagte Kleinenkuhnen.

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Neben der Modernisierung der Umkleiden steht eine Anpassung an die heutigen Brandschutz-Bestimmungen auf dem Programm. So ist die Zuschauerempore in der Halle seit geraumer Zeit gesperrt, weil sie nur einen einzigen Treppenzugang hat. Im Zuge der Renovierung wird von außen eine Treppe mit Zugang zur Empore errichtet. Diese dient dann als vorgeschriebener "zweiter Rettungweg", so dass die Empore künftig wieder genutzt werden kann.

Für die Renovierung der Halle sind Kosten in Höhe von 300.000 Euro veranschlagt. Die Ausgaben sind im aktuellen Haushaltsplan der Gemeinde bereits berücksichtigt.

Der Rheurdter Hauptausschuss tagt heute, 12. März, ab 18 Uhr in der Aula der Martinusschule. In der Sitzung geht es unter anderem auch um den Bau eines überdachten Abstellplatz für Fahrräder auf dem Schulgelände am Meistersweg. Die kalkulierten Kosten liegen bei 140.500 Euro, Geld aus dem Programm "Gute Schule 2020" und dem Kommunalinvestitionsfördergesetz seien verfügbar.

(pogo)