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Klima verbessern: Wie Moers noch grüner werden soll

Politik in Moers : Liberale Union schlägt Pilotprojekt mit Fördermitteln zur Klimaverbesserung vor

Mithilfe von Fördermitteln aus Berlin will die Fraktion LU Moers noch schöner und lebenswerter machen. Allerdings drängt die Zeit. Denn die Förderung für Projekte zur „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ muss bis Oktober beantragt werden.

Moers soll grüner werden, das ist erklärtes Ziel der Stadtverwaltung und der Politik. Im Februar 2021 hatte die Stadt eine Machbarkeitsstudie unter dem Titel „Grün Inne Stadt“ vorgestellt, in der es um die Schaffung einer Nord-Süd-Grünachse durch die Innenstadt ging. Beschlossen sind außerdem Maßnahmen zur Steigerung des Baumbestandes in der Stadt. Pro Jahr sollen 250 neue Straßenbäume und 200 neue Bäume in Grünanlagen gepflanzt werden. Nun sieht die Fraktion Liberale Union (LU) eine weitere Möglichkeit, die Stadt grüner zu machen. Sie macht auf ein Förderprogramm der Bundesregierung names „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ aufmerksam. Insgesamt 467 Euro stehen für Projekte zur Vefügung, die der „Anpassung urbaner Räume an den Klimawanbdel dienen“. Freilich drängt die Zeit, denn Förderanträge müssen bis Oktober eingereicht werden. „Wir sehen in dem Programm des Ministeriums für Stadtentwicklung eine Chance für die Stadt Moers, ein Pilotprojekt zur Klimaverbesserung auf den Weg zu bringen“, sagte Noel Schäfer, Fraktionsvorsitzender der Liberalen Union. Zusätzlich zu den bereits laufenden Maßnahmen schlägt die LU deshalb weitere Schritte vor. Dazu gehört die Neupflanzung von Bäumen an Stellen, wo abgesägte Bäume seit Jahren nicht ersettz wurden, der Aufbruch versiegelter Flächen, die Schaffung neuer Baumscheiben und Grünzonen sowie die Pflanzung zusätzlicher Bäume auf Spielplätzen. Unter dem Stichwort „Parken im Grünen“ schlägt die Fraktion vor, die ehemaligen Behördenparkplätze im Bereich der Mühlenstraße aufzubrechen und zusammen mit dem bisher unbefestigten Bereich des Parkplatzes Mühlenstraße, mit rasengittersteinen, Büschen und Bäumen zu versehen. So entstünde eine „nutzbare Grünfläche“, die an die bereits vorhandenen Grünflächen im Rathausumfeld anschließen könnte.

Zudem schlägt die Fraktion vor, mehr „Wasser in die Stadt“ zu bringen. Bodenbrunnen sollten den Neumarkt oder die Steinstraße beleben. Zudem sollten Besucher der Innenstadt sich an Trinkwasserbrunnen erfrischen können. Solche Brunnen gebe es andernorts bereits, zum Beispiel in Bamberg.

(pogo)