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Kamp-Lintfort: Kamp-Lintforter versteckt Waffe: 2500 Euro Strafe

Kamp-Lintfort : Kamp-Lintforter versteckt Waffe: 2500 Euro Strafe

Das Rheinberger Amtsgericht hat den Inhaber eines Taxiunternehmens wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Kamp-Lintforter muss 2500 Euro zahlen.

Der Angeklagte hatte sich schon 2011 selber bei der Polizei gemeldet und von einem Waffenfund auf auf dem Firmengelände berichtet. Dann brachte er die Schusswaffe zur Polizei. Er hatte angegeben, der Vorbesitzer habe die Waffe auf dem Gelände versteckt. Auch der hatte sich schon vor dem Rheinberger Amtsgericht verantworten müssen, war aber freigesprochen worden.

Der Grund: Er habe seit Geschäftsaufgabe keinen Zugriff mehr auf die Waffe gehabt. Der Nachfolger gab an, er habe zwar von einem Versteck gewusst, aber nicht mehr daran gedacht. Als sein Vorgänger nach Streitigkeiten die Herausgabe der Pistole von ihm forderte, sei ihm erst klar geworden, dass sie noch auf dem Grundstück sein müsse. Das habe er nach Überzeugung des Gerichts aber über einen langen Zeitraum genau gewusst und damit gegen das Waffengesetz verstoßen.

(BL)