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K+S Media Solutions aus Moers: Einlasssystem misst automatischer Fieber

Corona-Pandemie : Moerser Firma verkauft Einlasssystem mit automatischer Fiebermessung

Gewerbetreibende und Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland nutzen das Know-how von K+S Media Solutions. Durch die Corona-Pandemie verstärkt sich die Nachfrage nach den Produkten aus Moers.

Ob Hotels, Firmen, Akademien und Universitäten oder kleinere Ladenlokale – Gewerbetreibende in ganz Deutschland nutzen das Know-how von K+S Media Solutions. Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Wirtschaftsförderer Frank Putzmann haben das IT-Unternehmen aus Moers Ende Juni besucht.

„Unser Schwerpunkt sind individuelle Hard- und Softwarelösungen rund ums Display: vom Minidisplay für die digitale Tür-Beschilderung bis zu interaktiven Touch Displays für Präsentationen oder LED-Walls“, erklärt Geschäftsführer Dustin Klostermann.

 Aus Sicht von Fleischhauer passt das Unternehmen perfekt in das Portfolio von „Silicon Moers“. Den Begriff hatte der Verwaltungschef beim Neujahrsempfang 2018 geprägt, um die Bedeutung des Digitalisierungsthemas für die örtliche Wirtschaft und die Kommune darzustellen.

Von der K+S Media Solutions hat bereits Anwendungsmöglichkeiten in Corona-Zeiten hatin petto. „Wir können ein Einlasssystem mit automatischer Fiebermessung und Desinfektionsspender anbieten.“ So kam es zu einer weiteren Sparten-Ausrichtung: K+S Health & Care.

Quasi über Nacht haben durch Corona auch digitale Unterrichtsmethoden an Bedeutung gewonnen. K+S unterstützt Firmen und Bildungseinrichtungen bei der Digitalisierung. Das klassische Whiteboard etwa wird aktuell durch interaktive Clevertouch-Displays abgelöst. Deren Besonderheit ist: Sie erlauben direktes Schreiben auf dem Bildschirm, das Zuspielen von Filmen und Bildern beziehungsweise Browserinhalten für den Unterricht. „Letztendlich muss man sich die Bildschirme wie ein überdimensionales Tablet vorstellen“, erklärt Klostermann.

Gestartet ist das Unternehmen vor sieben Jahren mit der Ausstattung von Hotels mit Beamern für Tagungen. Vor vier Jahren zog die K+S in den Gewerbepark Schacht IV an der Zechenstraße in Hochstraß. „Im Laufe der Zeit hat sich die Technik immer weiter verbessert und die Aufträge kamen aus verschiedenen Bereichen. Heute sind wir in den Branchen breit gefächert“, sagt Klostermann. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann, der als Sechsjähriger bereits seinen ersten Rechner besaß, war mehrere Jahre als Angestellter im Metallbereich tätig, konnte sich aber mit der Firmengründung auf seine Leidenschaft konzentrieren: Computergesteuerte Systeme intelligent zum Einsatz bringen.