Moers Festival 2024 ist gestartet In Moers ist die Welt zu Gast

Moers · Rund um das Moers Festival haben Tim Isfort und sein Team ein ganzes Dorf gebaut: 60 Händler und Imbissbetreiber laden die Besucher bis zum Pfingstmontag zum Bummeln ein. Was es zwischen Eventhalle am Solimare und Rodelberg am Pfingstwochenende zu erleben gibt.

Moers Festival 2024 - Festivaldorf, Kunsthandwerk und Streetfood
17 Bilder

Festivaldorf, Kunsthandwerk und Streetfood – die ersten Bilder

17 Bilder
Foto: Anja Katzke

Das Festivaldorf ist aufgebaut: Von der Eventhalle am Solimare über den grünen Sonnenweg bis zum Rodelberg im Freizeitpark haben am Freitag mehr als 60 Händler und Imbissbetreiber ihre Zelte aufgeschlagen. Bis Pfingstmontag laden sie die Besucher des Moers Festivals zum Bummel zwischen den beiden großen Bühnen und auf eine kulinarische Weltreise ein.

Mokhtar Aslani mit seiner Kalima am Stand von Noreen Ethnic Handcrafts and Henna Art.

Mokhtar Aslani mit seiner Kalima am Stand von Noreen Ethnic Handcrafts and Henna Art.

Foto: Norbert Prümen

Allein im Gastro-Bereich sind laut Festivalchef Tim Isfort alle Kontinente vertreten. Startpunkt ist die große Eventhalle an der Filder Straße. Direkt vor der Konzerthalle herrscht zwar leider noch immer Baustellen-Ambiente trotz des fertiggestellten Parkplatzes und der neu gepflanzten Bäumen. Auf der linken Hallen-Seite erstreckt sich aber ein Streetfood-Bereich mit Speisen aus Asien, Afrika, Syrien, Frankreich, Thailand, Japan, Mexiko, Österreich und Deutschland. „Dass hier die meisten Imbissstände zu finden sind, hängt damit zusammen, dass hier Stromanschlüsse sind“, sagt Tim Isfort.

 Das Festivaldorf mit Händlermarkt befindet sich am Fuß des Rodelbergs im Freizeitpark.

Das Festivaldorf mit Händlermarkt befindet sich am Fuß des Rodelbergs im Freizeitpark.

Foto: Norbert Prümen

Im Angebot sind afrikanische Cocktails, syrisches Soulfood, Knödelvariationen aus Österreich, vegane und vegetarische Burger genauso wie die Freiburger Küche. „Wir bieten hier keinen normalen Streetfood-Markt“, betont Tim Isfort. „Viele der Händler und Imbissbetreiber kommen seit Jahren zum Moers Festival und haben schon feste Standplätze“, betont Lara Weiß, die in diesem Jahr die Leitung von Festivaldorf und Händlermarkt innehat. „Auch der Knobi-Profi hat seinen Stand wieder am Rodelberg aufgebaut.“ Für die meisten Händler gelte: Nach dem Festival ist vor dem Festival. „Sie registrieren sich sofort für das nächste Moers Festival“, so Lara Weiß.

Etwa 28 Stände im Festivaldorf bestücken die Händler mit kunterbunten Waren. Die meisten befinden sich am Fuße des Rodelberges im Freizeitpark. Die Besucher erwartet Neues und Bewährtes: afrikanische Tücher zum Beispiel, Instrumente aus aller Welt, schöne Klangschalen und selbst gemachter Schmuck laden zum Shoppen ein. „Ganz neu dabei ist ein Hut-Designer aus Hamburg. Und aus Köln stammt der Händler mit Vintage-Jacken“, berichtet Lara Weiß. Rund zehn Prozent aller Händler würden zum ersten Mal ihre Zelte aufschlagen.

Ein Herzstück im Festivaldorf ist die große Spielwiese gleich neben dem Streichelzoo. „Wo die wilden Kinder wohnen“ heißt es dort in Anlehnung ans Kinder- und Bilderbuch „Wo die wilden Kerle wohnen“ von Maurice Sendak. 40 Workshops an vier Tagen erwartet die Kinder auf dem Moers Festival. Ermöglicht wird dieses Angebot durch die Volksbank Niederrhein. „Mir ist es sehr wichtig, dass wir auch Kindern einiges zu bieten haben. Denn das Moers Festival soll nicht alt werden. Vielleicht sind sie ja in Zukunft die Besucher in der Eventhalle“, hofft Tim Isfort.

 Lara und Dries vom Label „Fabrics & More“ sind mit einem Stand im Festivaldorf vertreten. Mehr als 60 Händler sind nach Moers gekommen.

Lara und Dries vom Label „Fabrics & More“ sind mit einem Stand im Festivaldorf vertreten. Mehr als 60 Händler sind nach Moers gekommen.

Foto: Norbert Prümen

Auf der Wiese macht unter anderem das Spielmobil Station. Es öffnet eine Taschen-Manufaktur, die zum Basteln und Kreativsein einlädt. Aus der Schweiz ist Philipp K. Läng mit seinem mobilen Konzertlokal nach Moers gekommen. Im Laderaum des Transporters ist Platz für 15 Zuschauer und Zuschauerinen. Mit seinen Instrumenten und Klangobjekten gibt der Schweizer vor Ort kurze Konzerte. Wieder mit dabei ist auch Bart Maris, bei dem Mädchen und Jungen die verschiedensten Instrumente ausprobieren und selbst einmal zu Musikern werden dürfen. Er hat mehr als 20 Blasinstrumente im Gepäck.