In Moers, Neukirchen-Vluyn und Kamp-Lintfort sind die Sternsinger unterwegs.

Caspar, Melchior und Balthasar sammeln für Kinderprojekte in Peru : Die Sternsinger bringen den und sind ein Segen

Caspar, Melchior und Balthasar besuchten gestern die Rathäuser der Region. In diesem Jahr sammeln sie für Projekte in Peru.

„Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“. Mit diesem frommen Wunsch ziehen derzeit wieder zahlreiche Kindergruppen und ihre Betreuer von Haus zu Haus. In diesem Jahr sammeln sie für Projekte mit behinderten Kindern in Peru. Das Motto lautet: „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“.

Premiere im Rathaus von Moers: Bürgermeister Christoph Fleischhauer empfing die Sternsinger – vor deren langem Marsch durch die Gemeinde. Foto: Stadt Moers

Laut dem Matthäus Evangelium sollen die „Heiligen drei Könige“ Sterndeuter aus dem Osten, dem Morgenland gewesen sein, die der Stern über Bethlehem in den Stall der Heiligen Familie führte. Ob sich der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer oder sein Amtskollege Harald Lenßen aus Neukirchen-Vluyn oder der 1. Beigeordnete Christoph Müllmann in Kamp-Lintfort den Sternsingern bei deren Besuchen in den Rathäusern der Region gestern stellten – immer herrschte Einigkeit: Die „Heiligen Drei Könige“ bringen nicht nur den Segen – sie sind auch ein Segen. Denn dadurch, dass die team Wind und Wetter, Regen und Schnee trotzen – bringen sie eine Menge Spenden zusammen (siehe Infokasten).

Im Moerser Rathaus waren fast 30 Kinder der beiden katholischen Großpfarreien St. Josef und St. Martinus zu gast. Der Abstecher zu Bürgermeister Fleischhauer, gleich zum Auftakt der Sternsinger-Tour, war eine Premiere, die das Stadtoberhaupt sichtlich erfreute: „Vielen Dank, dass ihr das macht. Das ist etwas sehr Wertvolles. Es führt uns noch einmal vor Augen, dass es nicht alle so gut in der Welt haben wie wir!“

In Neukirchen-Vluyn stapften insgesamt 28 Sternsinger zunächst in die Quirinuskirche, um den Segen zu empfangen. An diesem Wochenende besuchen sie 200 angemeldete Haushalte in Neukirchen-Vluyn. Der erste Abstecher die Sternsinger den Mitarbeitern der Stadtverwaltung im Rathaus ab. Bürgermeister Harald Lenßen dankte den 28 Jungen und Mädchen sowie ihren Begleitern für ihr Engagement. Und verteilte Mandarinen und Süßigkeiten – als Wegzehrung. Anschließend zogen die Sternsinger weiter und besuchten Kindergärten und Seniorenheime.

In Kamp-Lintfort sind Sternsinger aus den Gemeinden St. Paulus und Kamp, St. Barbara, St. Marien und St. Josef unterwegs. Bis zum Sonntag besuchen sie Bürger in Kamp-Lintfort.

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