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Herbstlaub: Tipps für Hauseigentümer der Haus & Grund Grafschaft Moers

Haus & Grund weist auf Kehrpflicht hin : Herbstlaub: Tipps für Hauseigentümer

Rutschiges Laub, insbesondere nach Regen, gefährdet Fußgänger. Grundeigentümer sind in der Verkehrssicherungspflicht, Daran weist die Haus & Grund Moers hin.

Der Verein Haus & Grund Grafschaft Moers hat darauf hingewiesen, dass Hauseigentümer in der Regel zum Kehren der Bürgersteige der angrenzenden Grundstücke verpflichtet sind. Sie seien damit in der Verkehrssicherungspflicht – und ein mit Laub bedeckter Bürgersteig könne sehr rutschig sein. Herbstlaub, das von eigenen Bäumen auf den Gehweg gefallen ist, sollten Eigentümer daher auf dem eigenen Grundstück entsorgen. „Sie können das Laub etwa als Frostschutz für Gartenpflanzen verwenden oder es kompostieren“, rät Michael Buser, Geschäftsführer von Haus & Grund Grafschaft Moers.

Laub von Bäumen im öffentlichen Straßenraum beseitigt in der Regel die Straßenreinigung. Hauseigentümer müssen es regelmäßig nur zu Haufen zusammenfegen, damit es nicht etwa Gullys verstopfen kann. Allerdings sei es den Anliegern nicht zuzumuten, die Wege ständig komplett laubfrei zu halten. Verkehrsteilnehmer müssen im Herbst auch mit Gefahren durch Laub rechnen. Kann der Grundstückseigentümer nachweisen, dass regelmäßig gründlich gefegt wurde, hafte er bei Schäden nicht. „Passanten können laubfreie Gehwege nur zwischen sieben und 20 Uhr erwarten“, erklärt der Rechtsanwalt. Gesammeltes Laub können die Moerser bis zum 14. Dezember kostenlos an einer von sechs mobilen Sammelstellen der Enni abgeben. Die Termine und Sammelstellen sind im Abfallkalender zu finden.

Eigentümer können das Laubfegen auch delegieren – etwa an die Mieter, so Buser weiter. Sie müssen das vertraglich vereinbaren, damit die Haftung geklärt ist. „Der Grundeigentümer behält aber die Pflicht zur Überwachung, zumal der Mieter nicht jeden Tag nachkehren muss“, bemerkt Buser. „In Häusern mit Eigentumswohnungen sind alle Wohnungseigentümer gemeinsam für das Laubfegen verantwortlich.“ Ein verunglückter Fußgänger könne Schadenersatz von der Eigentümergemeinschaft oder von einem einzelnen Eigentümer verlangen, der in Höhe seines Eigentumsanteils haftet.

(RP)